Laut SPORT1 hat Ole Werner keine Absicht, Borussia Mönchengladbach zu trainieren, was die Trainersuche des Vereins erschwert.

Viele innerhalb von Borussia Mönchengladbach sehen Ole Werner als Kandidaten für den neuen Trainer. Dies zeigt einerseits, dass der Verein noch immer hohe Ansprüche hat, andererseits aber auch, dass die Wahrnehmung innerhalb des Clubs zunehmend von der Realität abweicht.
In den letzten fünf Saisons spielte Borussia Mönchengladbach in der unteren Tabellenhälfte. Die operative Situation des Vereins verschlechtert sich weiter, und die Mannschaft trifft mehr schlechte als gute Entscheidungen auf dem Platz. Seit Marco Rose vor fünf Jahren zu Borussia Dortmund wechselte, hat Borussia Mönchengladbach fünf Trainer gewechselt. Nach Polanskis Abgang leitet Jan-Moritz Lichte die Mannschaft derzeit kommissarisch. Er wird versuchen, das Blatt im Samstagsspiel gegen Mainz zu wenden. Lichte kam diesen Sommer von Manchester City zu Borussia Mönchengladbach, wo er zuvor die U23 trainiert hatte. Nach der anschließenden Länderspielpause wird der neue Cheftrainer die Mannschaft übernehmen.
Zurück zu Ole Werner. Berichten zufolge hat der ehemalige RB-Leipzig-Trainer dem Verein mitgeteilt, dass er das Amt nicht annehmen wird. Dies deutet darauf hin, dass die Cheftrainerposition bei Borussia Mönchengladbach zunehmend als weniger attraktiv für Top-Bundesliga-Trainer wahrgenommen wird.
Ein Agent, der viele namhafte Spieler und Trainer vertritt, sagte: „Zu Borussia Mönchengladbach gehen jetzt nur noch diejenigen, deren Karrieren gerade Rückschläge erlitten haben und nichts zu verlieren haben. Oder für manche Trainer kann die Bundesliga ein Sprungbrett sein, um sich zu beweisen."
Borussia Mönchengladbachs Geschäftsführer Rouven Schröder hat umfangreiche Kontakte und kann verschiedene Optionen bewerten. Doch eines ist klar: Sein nächster Trainer muss erfolgreich sein. Werner wäre Mönchengladbachs erste Wahl gewesen, aber Berichten zufolge ist er mit der aktuellen Wettbewerbssituation und den mittelfristigen Perspektiven des Clubs nicht zufrieden.
Werner verlängerte seinen Vertrag bei Werder Bremen nicht, weil er glaubte, dass der Mannschaft die Voraussetzungen fehlten, um ein Team aufzubauen, das um Meisterschaften oder europäische Plätze kämpfen kann – genau das Problem, mit dem sich Borussia Mönchengladbach derzeit konfrontiert sieht.
Die aktuelle Situation ist bereits angespannt, und die Trainersuche wird nur schwieriger. Der ehemalige St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin und Horst Steffen, zuletzt Trainer von Werder Bremen, sind Kandidaten, die Borussia Mönchengladbach in Betracht zieht. Ihre Trainerstile unterscheiden sich grundlegend, aber beide haben in der Branche einen guten Ruf.
Friedhelm Funkel kommt derzeit nicht in Frage. Darüber hinaus ist auch Brian Priske aus Dänemark aufgetaucht. Der 49-jährige Priske trainiert derzeit Sparta Prag, und laut Tipsbladet erwägt Borussia Mönchengladbach, eine Ablösesumme von bis zu einer Million Euro zu zahlen.
Schröder unterzeichnete vor zehn Monaten einen Vertrag mit Polanski, der bis 2028 gültig ist, doch bereits vor der Länderspielpause hat er mit der Suche nach einem Nachfolger begonnen. Dies deutet darauf hin, dass sein Vertrauen in eine Wende sehr begrenzt ist. Nach nur drei Spielen ist das Vertrauen des Vereins bereits aufgebraucht.
Das Trainerkarussell hat also bereits im Spätsommer begonnen, und es scheint jedes Jahr früher zu starten. Vielleicht werden bis zum Ende der nächsten Spielrunde auch andere Clubs genauer beobachten, wer auf deren Trainerbänken sitzt. In diesem Kontext ist auch das Spiel zwischen Hamburg und Köln sehenswert.
Übersetzt von KI.
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