Am 18. Juni erklärte der kapverdische Torhüter Vozinha in einem Exklusivinterview mit TNT Sports Brazil, dass Messi sein Vorbild sei und er sich sehr wünsche, gegen ihn zu spielen und Trikots zu tauschen.

Während des Interviews sagte Vozinha: „Ich hoffe wirklich, gegen Messi zu spielen und die Chance zu haben, sein Trikot zu bekommen."
Der Reporter malte dann ein Szenario aus: „Können Sie sich das vorstellen? Kap Verde führt 1:0, in den letzten Minuten bekommt der Gegner einen Elfmeter – das ist Ihre Spezialität. Messi steht am Elfmeterpunkt, und dann halten Sie, Vozinha, den Ball. Das wäre etwas Erstaunliches, ein wahrgewordener Traum."
Vozinha antwortete lachend: „Ja, aber wenn ich ihn wirklich gehalten hätte, würde Messi vielleicht danach nicht mehr die Trikots mit mir tauschen wollen (lacht). Das ist möglich, aber das ist Fußball. Wir sind hier, um uns zu messen und es unseren Gegnern schwer zu machen."
Zum Unentschieden gegen Spanien sagte Vozinha, er habe sich von seinen Emotionen erholt. Das Team sei sehr gut vorbereitet gewesen. Obwohl von außen ein Unentschieden als „angenehme Überraschung" gesehen wurde, waren sie intern immer davon überzeugt, konkurrenzfähig zu sein. „Wir wussten, dass das Spiel hart werden würde, aber wir wussten auch, dass wir eine Chance hätten, das gewünschte Ergebnis zu erzielen, solange wir vereint blieben." Er betonte, dass der Glaube des Teams nie wankte.
Vozinha erinnerte sich an den tiefgreifenden Einfluss seines Großvaters auf seinen Karriereweg. In seinen frühen Teenagerjahren wurde er oft verspottet und hinterfragt, weil er nicht gut spielte und viele Fehler machte. Aber sein Großvater verteidigte ihn standhaft und sagte immer wieder zu den Menschen: „Mein Enkel ist der Beste, und eines Tages werdet ihr ihn in der Nationalmannschaft sehen." Diese Aussage wurde zur spirituellen Säule in seinem Leben.
Doch das Familienleben war nicht einfach. Sein Großvater litt später unter langjährigem Alkoholismus, sein Zustand verschlechterte sich, und er kollabierte manchmal betrunken auf der Straße. Der junge Vozinha und seine Großmutter mussten sich um ihn kümmern. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten verpfändete seine Großmutter ihre goldenen Ohrringe und Ringe, um die täglichen Ausgaben zu decken – sie löste sie wieder aus, wenn die Bedingungen es zuließen – nur um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern und ihm Essen und Schulbesuch zu ermöglichen.
Deshalb trinkt Vozinha bis heute keinen Alkohol. Er gab zu, seinen Großvater sehr zu lieben. „Ich habe nach dem Spiel gegen Spanien geweint, hauptsächlich weil ich an meine Großeltern dachte", sagte er. Diese Emotionen seien immer tief in seinem Herzen verborgen.
Vozinha begann relativ spät mit Torwartspiel. In seiner Jugend war er nicht besonders groß und viele glaubten, er hätte ohne Wachstum keine Zukunft. Mit 17 oder 18 Jahren wuchs er deutlich; zu dieser Zeit war die Fußballumgebung auf den Kapverden größtenteils Amateur- oder Halbprofi. Obwohl er die Möglichkeit hatte, sich in Portugal zu entwickeln, waren die Bedingungen nicht ideal. Besorgt, seine Großmutter nicht länger unterstützen zu können, kehrte er nach Hause zurück, um sein Studium fortzusetzen, und plante sogar, Architektur als Ersatzkarriere zu studieren.
Ein Jahr später wurde er jedoch Stammtorhüter des nationalen Meisterteams und zum kapverdischen Torhüter des Jahres ernannt. Erst um 2012, mit 25 oder 26 Jahren, erreichte er eine stabile professionelle Phase.
Zur Aufmerksamkeit von über 12 Millionen Followern in sozialen Medien sagte Vozinha, das habe seine Erwartungen völlig übertroffen. „Das zu behaupten wäre eine Lüge." Er nutzt soziale Plattformen gelegentlich, postet aber selten und kann sich an die massive Aufmerksamkeit noch nicht recht gewöhnen. Er kann nicht einmal alle Kommentare beantworten – alles fühlt sich surreal an.
Vozinha klärte auch die Gerüchte um das Visum seiner Mutter auf. Seine Mutter hatte das Land nie verlassen und besaß nicht einmal einen Reisepass – das Weiteste, das sie je gereist war, war zum Strand. Anfangs lehnte sie ab, aber als die Visagebühren ein Problem wurden, schlug sie vor: „Wenn wir zahlen müssen, warum nicht ihr?" – es gab fünf Familienmitglieder und den finanziellen Druck. Obwohl die Gebührenpolitik später angepasst wurde, bekam seine Mutter nie einen Reisepass. Sie begann mit der US-Visa-Beantragung, schloss aber das Verfahren nie ab.
Vozinha nutzte dies, um seine Besorgnis auszudrücken. Viele normale Menschen stoßen in der Realität auf unfaire wirtschaftliche Hürden. „Viele Kapverdier wollen zur Weltmeisterschaft kommen, können die Reise aber nicht antreten, weil die Kosten zu hoch sind." Dies sei nicht nur ein persönliches Problem, sondern eine reale Schwierigkeit vieler Familien. „Die Weltmeisterschaft sollte nicht nur den Reichen gehören."
Zum Weltcup-Traum sagte Vozinha, das Team habe vom ersten Tag an keine Angst vor Gegnern gehabt. Egal ob gegen Uruguay oder Saudi-Arabien – das Team strebe mit demselben Glauben nach dem Sieg. „Für uns gibt es keine Last; der Druck liegt bei den Gegnern. Je größer die Herausforderung, desto mehr können wir das wahre Gesicht der Kapverden zeigen."
Auf die Frage, wie es sich anfühlen würde, Argentinien in der K.-o.-Phase zu treffen, sagte er, es wäre eine wunderbare Szene. In seinem Herzen ist Messi ein vorbildlicher Spieler, mit dem er gerne konkurrieren und Trikots tauschen würde.
Übersetzt von KI.
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