DFB-Geschäftsführer Rettig hat FIFA-Präsident Infantino in einem Interview mit dem Magazin Stern erneut scharf kritisiert.

"Das ist höchst unanständig. Hier wird ein unbezahlbares immaterielles Gut verscherbelt", so Rettig. Darüber hinaus warf Rettig Infantino vor, sich inzwischen mit Beratern aus dem Finanz- und Wirtschaftsbereich zu umgeben, die den Fußball nicht verstünden.
Rettig lobte hingegen UEFA-Präsident Ceferin. Der Slowene habe sich "kerzengerade" dem Ansinnen Infantinos entgegengestellt und damit langfristigen Schaden vom Fußballsport abgewendet. Rettig glaubt zudem, dass nicht nur die Kritik der UEFA Infantino zum Einlenken bewogen hat.
"Ich glaube nicht, dass er zu einem Kompromiss bereit gewesen wäre, wenn sich nur die UEFA geäußert hätte", sagte Rettig. Erst als auch andere Kontinentalverbände sich öffentlich gegen den Plan stellten, sei klar geworden, "dass er diesen Kampf verloren hat".
Rettig fordert Herausforderer 2027
Für Rettig ist der Vertrauensverlust so tiefgreifend, dass er sich für die FIFA-Wahl 2027 explizit einen Gegenkandidaten zu Infantino erhofft.
Rettig meint: "Es muss der Reset-Knopf gedrückt werden. Es braucht eine andere Kultur. Weil Vertrauen die härteste Währung ist."
Übersetzt von KI.
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