Pekinger Zeit (MEZ+7) 4. August, laut "AS"-Bericht, wollte Mourinho, bevor Rodri beitrat, Alexander-Arnold als Mittelfeld-Organisator einsetzen.

Eine Stunde vor dem Freundschaftsspiel zwischen Real Madrid und der Fiorentina in Österreich war die den Medien bekannt gegebene Startaufstellung nicht gefälscht: Alexander-Arnold spielte als Rechtsverteidiger, und Dumfries gab sein Debüt als Flügelspieler vor ihm. Doch hinter dieser personellen Anordnung verbarg sich Mourinhos taktische Aufstellung – dieser Plan wurde erst mit dem Anpfiff enthüllt: Mourinho wollte einen weiteren Mittelfeldspieler im Angriff einsetzen, und dieser Mittelfeldspieler war Alexander-Arnold. Aus dem Spielverlauf geht hervor, dass der englische Spieler nun eine "Dreifachbedrohung" darstellt: Er ist immer noch Rechtsverteidiger, zeigt bei Standardsituationen eine feine Beinarbeit und hat nun eine neue Rolle als angreifender Organisator erschlossen.
Das vollständige Bild von Mourinhos Taktik offenbarte sich erst, nachdem Endrick das 1:0 erzielt hatte. Zu diesem Zeitpunkt rief er Alexander-Arnold auf die Bank und verbrachte 1 Minute und 29 Sekunden damit, ihm persönlich Anweisungen zu geben, wie er mit Pässen, die die Abwehr durchdringen, "präzise zustechen" kann. In der Verteidigung war Alexander-Arnold Rechtsverteidiger; aber sobald Real Madrid den Ball kontrollierte, zog er nach innen ins Zentrum, hatte eine breitere Sicht als Valverde, ganz zu schweigen von Camavinga, der wieder in einem Tief steckte.
Alexander-Arnold ins Mittelfeld zu stellen, diente einerseits dazu, seine vielseitigen Fähigkeiten zu nutzen, und andererseits zeigte es auch Mourinhos praktische Bedürfnisse: Er brauchte einen Spieler mit mehr Organisationsfähigkeit bei Ballkontrolle im Mittelfeld, und weder Valverde noch Camavinga konnten diese Rolle ausfüllen. Offensichtlich ist dieses Kommando-Attribut, als "Dreh- und Angelpunkt" zu agieren und den Rhythmus des Spiels zu kontrollieren, genau Rodris Markenzeichen.
Wie "AS" zuvor berichtete, wurde der Deal um Rodri, obwohl der Präsident von Real Madrid Anfang dieser Woche dem Transfer zustimmte, vorübergehend auf Eis gelegt. Der Verein konzentriert sich voll und ganz auf den Abschluss des Transfers von Diomande und dann auf die Verpflichtung des Weltmeister-Mittelfeldspielers. Manchester City hat es nicht eilig zu verkaufen, und Rodri selbst erkennt, dass die Sache eine Wendung genommen hat. In der Zwischenzeit sitzt Mourinho nicht untätig herum – er wartet nie, sondern nutzt den bestehenden Kader in der Valdebebas-Basis, um Lösungen zu finden. Bevor Rodris Transfer geklärt ist, ist Alexander-Arnold eine seiner Antworten.
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