Laut Javi Miguel, dem FC-Barcelona-Reporter der AS, liegt der geforderte Preis für Balde bei rund 30 Millionen Euro.

Dem Bericht zufolge ist Balde in der Woche vor Schließung des Transferfensters zu Flicks größtem Problem geworden – möglicherweise sogar schwerwiegender als die bislang ungelöste Frage der Verpflichtung eines Stürmers.
Seit sein Berater Jorge Mendes letzten Donnerstag nach Barcelona reiste, um João Cancelo zu dessen Präsentationszeremonie zu begleiten, hat sich die Situation schnell zugespitzt.
Mendes nahm seinen ersten Kontakt mit Sportdirektor Deco auf und erfuhr die Haltung des Vereins zur Zukunft von Balde: Sollte ein pasendes Angebot eingehen, ist der Verein bereit, den Spieler ziehen zu lassen.
Anschließend klärten beide Parteien, welcher Betrag als „pasendes Angebot" gelten würde. Barcelona nannte eine Summe von etwa 30 Millionen Euro.
Mendes informierte Balde über diese Summe. Der Spieler sträubte sich von Anfang an gegen einen Wegang vom FC Barcelona und erklärte ausdrücklich, sein aktuelles Ziel sei es, seinen Stammplatz auf der linken Flanke zurückzugewinnen.
Einen Tag später deutete Flick auf der Pressekonferenz vor dem ersten Ligaspiel gegen Elche an, dass er Spieler möchte, die wirklich engagiert und dem Team verbunden sind.
Diese klare Botschaft zeigte Wirkung: Am nächsten Tag wurde Balde nicht in den Kader aufgenommen, der nach Elche reiste.
Diese Entscheidung folgte auf ein Treffen zwischen dem deutschen Trainer und dem Spieler. Offenbar kritisierte Flick Baldes Einstellung während des Gesprächs und führte Xavi Simons als Beispiel an, der letztendlich in Baldes ursprünglicher Position im Elche-Spiel spielte.
Balde reagierte wütend auf den Auschluss aus dem Kader und drückte seine Unzufriedenheit schnell über sein Umfeld genüber den Medien aus.
Es gab sogar Berichte, dass der Spieler sich von Flick und dem Verein enttäuscht fühlte, da er das Gefühl hatte, nicht klar über die wahren Absichten des Vereins informiert worden zu sein. Baldes Seite betonte zudem, dass er diesen Sommer mehrere Angebote abgelehnt hatte, da er loyal genüber dem FC Barcelona sein wollte.
Am Montag kehrte Balde zum gemeinsamen Training zurück. Die Spannungen blieben jedoch spürbar.
Derzeit scheint ein Abgang des Spielers die einzig praktikable Lösung zu sein. Der Verein lehnt eine Leihe ab – obwohl Manchester United ein Leihangebot eingereicht haben soll – und möchte den Spieler verkaufen, ohne eine Rückkaufoption zu gewähren.
Am Mittwoch könnte Flick auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Athletic Bilbao die Spannungen abauen. Er weiß, dass eine weitere Eskalation niemandem nützen würde.
Unklar bleibt, ob Balde für dieses Spiel aufgeboten wird.
Auf jeden Fall ist der Verein unzufrieden, dass der Spieler seine Unzufriedenheit öffentlich über sein Umfeld äußert, zumal der Verein der Ansicht ist, dass Flick die Situation während ihres Sontags-Gesprächs klar und ehrlich dargelegt hatte.
Fest steht: Die kommenden Tage werden eine kritische Phase für Baldes Zukunft. Im Umkleideraum wird mehrheitlich davon ausgegangen, dass die Chancen für einen Abgang Baldes derzeit höher eingeschätzt werden als für seinen Verbleib.
Übersetzt von KI.
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