Hans-Joachim Watzke (67) spricht Klartext zur neuen Borussia Dortmund! Im Interview mit „RTL/Sky" äußert sich der langjährige CEO von Borussia Dortmund zu Saisonzielen, dem neu formierten Kader, seiner neuen Rolle und dem riesigen Rückstand zu Bayern München.

[Watzke: „Ja, wir müssen realistisch sein: Wir haben in der letzten Saison eine gute Bundesliga-Saison gespielt und 73 Punkte geholt. Früher hätte so eine Punktzahl noch für die Meisterschaft gereicht. Das ist jetzt nicht mehr so, weil Bayern München alles dominiert. Das kann Borussia Dortmund aber nur bedingt ändern, denn die wirtschaftliche Schere zwischen Deutschlands Nummer eins und zwei ist viel zu weit auseinandergegangen. Wir dürfen uns also nichts vormachen: Bayern München ist der haushohe Meisterschaftsfavorit."]
„Wir haben versucht, den Altersdurchschnitt der Mannschaft deutlich zu senken und das technische Spiel zu verbessern. Ich finde, die sportliche Leitung hat bei der Spielerauswahl einen tollen Job gemacht. Wir haben natürlich auch ein Stück Stabilität geopfert, denn was diesen neuen Spielern am meisten fehlt, ist Erfahrung. Wir wollen die Leute wieder begeistern, gerade auch, indem wir wieder einen begeisternden und unterhaltsamen Fußball spielen. Niko Kovac hat das in der letzten Saison sehr gut gemacht. Er hat das Potenzial der Spieler, die er hatte, in der Bundesliga maximiert. Aber diese Mannschaft und die jetzige Mannschaft sind dann doch unterschiedlich. Deshalb müssen wir ihnen auch mehr Geduld zubilligen. Das ist etwas, was Borussia Dortmund wieder lernen muss."]
„Wenn man 20 Jahre lang diese operativen Entscheidungen treffen muss und dann nicht mehr, ist das auch eine Entlastung. Ich bin persönlich sehr froh und entlastet, dass ich diese Entscheidungen nicht mehr treffen muss. Gleichzeitig habe ich großes Vertrauen in die Leute, die jetzt diese Entscheidungen treffen müssen, weil einige von ihnen schon viele Jahre mit mir zusammengearbeitet haben. Carsten Cramer und ich arbeiten seit etwa 16 Jahren zusammen, und Lars Ricken kenne ich schon lange. Ole Pade ist jetzt hinzugekommen. Mir gefällt meine aktuelle Rolle sehr gut. Man muss natürlich auch lernen, sich angemessen zurückzunehmen, das ist klar."]
„Bayern, wo der FC Bayern beheimatet ist, ist auch die wirtschaftliche Herzkammer Deutschlands, und das muss man berücksichtigen. Sie machen seit 40 bis 50 Jahren einen ausgezeichneten Job. Ressourcen aus Bayern fließen natürlich zu Bayern München – das lässt sich leicht erklären: Jeder trägt zu seinem Land bei. In Bayern konzentrieren sich viele Ressourcen bei Bayern München. Es gibt hier einige traditionelle und starke Vereine auf beiden Seiten – überall – die, obwohl nicht so erfolgreich, immer noch sehr stark sind, wie Schalke, Köln und Mönchengladbach. Das ist eine völlig andere Struktur. Borussia Dortmund ist nicht einmal eine Landeshauptstadt oder eine Metropole. Wir müssen die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen gut nutzen, und wir haben in dieser Hinsicht nichts zu beklagen. Aber wir müssen zugeben: Aus wirtschaftlicher Sicht ist es uns unmöglich, mit Bayern München aufzuholen. Keine Chance."]
Übersetzt von KI.
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