Laut Marca ist Álvarez' Agent Fernando Hidalgo in Argentinien in ständige Kontroversen verwickelt und könnte nun die Vertretung des Stürmers verlieren.

Atlético Madrids CEO Miguel Ángel Gil Marín erklärte am vergangenen Donnerstag unverblümt, dass Álvarez „in sehr schlechter Verfassung" sei und ständig getäuscht und in die Irre geführt wurde. Er wies direkt auf Hidalgo hin und behauptete, der Agent habe den Spieler in eine sehr schwierige persönliche und berufliche Situation gebracht. Für Hidalgo könnte dieser Vorfall nicht nur sein letztes großes Geschäft sein; er könnte sogar zum Wendepunkt werden, der seine Vertretung von Álvarez beendet.
Dieser Skandal fügt sich in Hidalgos umstrittene Karriere im Agenturgeschäft ein. In den 1990er Jahren begann er als Fahrer für Gustavo Mascardi, einen erfahrenen Agenten im argentinischen Fußball, der einst Stars wie Hernán Crespo, Juan Sebastián Verón und Claudio López vertrat. Argentinische Berichte deuteten damals an, dass Hidalgo diesen Job nutzte, um Spielerkontakte zu knüpfen, dann Mascardi verriet und Mascardis und andere Spieler zu seiner eigenen Agentur mitnahm. Dieser Vorfall gilt als einer der aufsehenerregendsten Verrate in der argentinischen Branche.
Laut argentinischen Medienberichten gründete Hidalgo später zusammen mit Gustavo Arribas und Pini Zahavi die HAZ Sports Agency. Das Unternehmen war anfangs erfolgreich, doch einige Jahre später entstanden Streitigkeiten zwischen den drei Partnern, gegenseitige Vorwürfe von Unterschlagung und finanzielle Unregelmäßigkeiten, woraufhin Hidalgo schließlich seinen eigenen Weg ging.
Danach war er an einer weiteren hochkarätigen Operation beteiligt. Hidalgo und seine Partner kauften Locarno, einen traditionsreichen Schweizer Drittligaverein. Außenstehende vermuteten, dass der 1906 gegründete Klub als „Scheinverein" genutzt wurde, um junge südamerikanische Spieler nach Europa zu vermitteln – ein Geschäft, das später aufgrund von operativen Problemen zusammenbrach und das Team bankrott ging.
Sein Ausflug in den Motorsport 2007 mit der Gründung des HAZ Racing Teams verbesserte seinen Ruf ebenfalls nicht. 2011, nach dem Tod eines Fahrers, wurde das Team sofort geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt führte Hidalgos umstrittenes Image nicht nur zur Trennung von Partnern, sondern auch dazu, dass er die meisten seiner Spielerklienten verlor. Anschließend schloss er sein Büro in Buenos Aires, entließ alle Mitarbeiter und zog nach Madrid. Argentinische Medien wiesen auch darauf hin, dass seine Abreise maßgeblich mit Ermittlungen der argentinischen Steuerbehörden wegen Steuerhinterziehung zusammenhing.
Álvarez und Cristian Baptista blieben ihm jedoch treu, und Álvarez wurde sein wertvollster Spielerklient. Álvarez' Wechsel zu Atlético Madrid ist ein Paradebeispiel: Obwohl sein Vertrag mit Manchester City fast abgeschlossen war, forderte Hidalgo plötzlich eine höhere Provision, was Gil Marín beinahe dazu veranlasste, den Transfer abzubrechen. Später versuchte er immer noch, den Stürmer zu Barcelona zu schicken, doch diese „Niederlage" könnte ihn teuer zu stehen kommen – Álvarez' Familie hat bereits mehrere argentinische, spanische und internationale Agenten getroffen, um deren Vorschläge anzuhören.
Übersetzt von KI.
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