Laut Marca organisieren einige Fangruppen, die nicht direkt mit Real Madrid verbunden sind, vor dem Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Inter Mailand an diesem Dienstag Aktionen in den sozialen Medien. Sie rufen die Fans auf, Ceuta-Flaggen ins Santiago Bernabéu mitzubringen, um ihre Unterstützung für die Stadt auszudrücken.

In der jüngsten Zeit hat die Situation in Ceuta in Spanien Aufmerksamkeit erregt. Einige Fangruppen von Real Madrid sind unzufrieden darüber, dass der Verein keine öffentliche Unterstützung für Ceuta geäußert hat, weshalb die sozialen Medien zu einer wichtigen Plattform für diese Gruppen geworden sind, um sich zu organisieren und zu mobilisieren.
Auch einige einflussreiche Journalisten innerhalb der Real-Madrid-Fangemeinde fördern entsprechende Aktionen und hoffen, ihre Botschaft durch das Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Inter Mailand zu verstärken. Angesichts der großen Reichweite von Real Madrid und der Champions League wird dieses Spiel als wichtiger Anlass angesehen, um ihre Haltung zu zeigen.
Bisher hat Real Madrid nicht öffentlich erklärt, ob Fans Ceuta-Flaggen ins Bernabéu mitbringen dürfen, noch hat der Verein bestätigt, ob offizielle Solidaritätsaktionen vor dem Spiel arrangiert werden.
Marca erwähnte auch, dass einige Medien ohne Beweise behaupteten, Real Madrids mangelnde öffentliche Stellungnahme stehe in Zusammenhang mit Anas Laghrari, einem marokkanischen Geschäftsmann, der Florentino Pérez nahesteht. Sie behaupteten, Laghrari habe den Verein gebeten, sich nicht in die Angelegenheit einzumischen. Der Bericht stellte jedoch fest, dass diese Behauptung „kaum überzeugend" sei und derzeit keine bestätigenden Beweise vorlägen.
Ein Hintergrund dieses Vorfalls ist ein großes Banner, das der marokkanische Verein Fes Maghreb in einem früheren afrikanischen Champions-League-Spiel zeigte, das sich auf Ceuta und Melilla bezog.
Beim Spiel zwischen Fes Maghreb und dem burkinischen Verein Rahimo zeigten einige Heimfans der Ultra-Fangruppe „Fatal Tigers" ein spanisches Banner auf den Tribünen mit der Aufschrift: „Ceuta und Melilla: Zwei Städte, eine Heimat – Marokko."
Das Banner wurde mehrere Minuten nach Spielbeginn gezeigt, begleitet von Gesängen und zahlreichen Flaggen.
Dieser Vorfall ereignete sich, während Spanien, Portugal und Marokko gemeinsam die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 vorbereiten, was eine enge Zusammenarbeit zwischen den drei Fußballverbänden erfordert. Daher haben Äußerungen zu Ceuta und Melilla erneut Diskussionen darüber ausgelöst, wie territoriale Streitigkeiten zwischen den drei Ländern die Fußballzusammenarbeit beeinflussen könnten.
Darüber hinaus hatte in La Liga der Espanyol-Spieler Marcos Fernández zuvor öffentlich seine Unterstützung für Ceuta zum Ausdruck gebracht.
Beim 1:1-Unentschieden von Espanyol gegen Sevilla erzielte Marcos in der 98. Minute sein erstes La-Liga-Tor. Nach dem Tor hob er sein Trikot und enthüllte eine Nachricht auf seinem Unterhemd: „Ceuta ist nicht zu verkaufen – Ceuta muss verteidigt werden."
Marcos war in der letzten Saison an den FC Ceuta ausgeliehen. Nach dem Spiel erklärte er, dass er sein erstes La-Liga-Tor Ceuta widmen wollte, weil die Stadt „mich sehr gut aufgenommen hat, als würde ich dazugehören."
Er sandte auch Unterstützung an die Menschen in Ceuta und hoffte, dass die aktuelle Situation „so schnell wie möglich gelöst wird."
Übersetzt von KI.
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