Laut Globo Esporte trafen sich am Freitagnachmittag Vertreter von Corinthians, Palmeiras, Santos, São Paulo und Juventude Caxias do Sul bei der Paulista Football Federation, um Strategien zur Reaktion auf Vorschläge zur Einschränkung von Glücksspielwerbung zu besprechen. Einer dieser Vorschläge könnte nächste Woche im Stadtrat zur Abstimmung kommen.

Dieses Thema hat bei den Vereinen bereits Besorgnis ausgelöst, da sie befürchten, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen ihre Einnahmen beeinträchtigen könnten. Ähnliche Vorschläge existieren auch auf Landes- und Bundesebene.
Das Treffen brachte 40 Personen aus den Marketing-, Kommunikations- und Rechtsabteilungen der Vereine sowie Vertreter von fünf Wettunternehmen zusammen.
Es wird erwartet, dass der Stadtrat von São Paulo nächste Woche über einen Vorschlag in erster Lesung abstimmt, der voraussichtlich mit großer Mehrheit angenommen wird.
Dieser von Stadtrat João Jorge (MDB) vorgeschlagene Gesetzentwurf zielt darauf ab, Glücksspielbetreibern zu verbieten, Werbung bei „Veranstaltungen, die von öffentlichen oder privaten Einrichtungen organisiert werden, ob gewinnorientiert oder nicht, amateurhaft oder professionell, in der Stadt São Paulo stattfinden, sowie in öffentlichen oder privaten Räumen" zu platzieren. Dies gilt explizit für mehrere Formen wie Plakatwände, Banner und Beschilderungen in Stadien. Die vorgeschlagenen Strafen reichen von einer Geldstrafe von 50.000 Reais bis zu einem zweijährigen Verbot der Durchführung von Veranstaltungen.
Die Vereine befürchten, dass sie dadurch gezwungen würden, ihre Veranstaltungen aus São Paulo zu verlegen, um bestehende Werbevereinbarungen beizubehalten. Bei Corinthians, Palmeiras und São Paulo belaufen sich diese Vereinbarungen zusammen auf jährlich 350 Millionen Reais.
Eine weitere Sorge ist, dass ein regional begrenztes Verbot zu einem Ungleichgewicht bei den Einnahmen im Vergleich zu Teams in anderen Bundesstaaten führen könnte. Flamengo wird häufig erwähnt, da das Team einen Vertrag mit einem Wettunternehmen über fast 270 Millionen Reais jährlich abgeschlossen hat – der höchste Betrag in Brasilien.
Die Teilnehmer werden als nächstes die Gegenmaßnahmen auf diese Vorschläge festlegen. Bildungskampagnen, kollektive Maßnahmen und die Koordination mit politischen Führungskräften stehen auf der Tagesordnung.
Der Vorschlag der Stadt São Paulo ist nach positiven Gutachten aller relevanten Ausschüsse des Stadtrats bereit zur Abstimmung. Er muss in zwei Lesungen mit einfacher Mehrheit angenommen werden, bevor er zur Unterschrift an Bürgermeister Ricardo Nunes (MDB) geschickt wird.
Laut Globo Esporte sind nach der ersten Lesung öffentliche Anhörungen geplant, um den Text ggf. anzupassen. Derzeit besteht die Auffassung, dass dieser Vorschlag die Werbung auf Trikots nicht verbietet, aber einige Stadtratsmitglieder wollen die Vorschriften weiter verschärfen.
Übersetzt von KI.
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