Andrea Abodi, Italiens Minister für Sport und Jugend, hat sich erneut zum Thema Mehrfacheigentümerschaft von Profifußballvereinen geäußert. Er erklärte, dass die entsprechenden Regeln die Unabhängigkeit der Vereine, die Transparenz der Eigentümerstrukturen und die ordnungsgemäße Durchführung von Spielen gewährleisten müssen, ohne die sportliche Integrität und den fairen Wettbewerb zu gefährden.

Abodi äußerte sich hierzu auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marco Laccarra. Gemäß Artikel 16-bis der „NOIF"-Vorschriften des italienischen Fußballverbands (FIGC) darf dieselbe juristische Person oder deren Ehepartner, Verwandte bis zum vierten Grad der Blutsverwandtschaft und Schwiegereltern nicht mehrere Profivereine kontrollieren.
Abodi erklärte, dass diese Regelung darauf abzielt, Situationen zu verhindern, die die Autonomie der Vereinsentscheidungen sowie die Fairness, Transparenz und Glaubwürdigkeit von Sportveranstaltungen beeinträchtigen könnten.
Abodi wies auch darauf hin, dass für Mehrfacheigentümerschaften, die vor der Regelüberarbeitung im Jahr 2022 bestanden, Übergangsregelungen gelten können. Gemäß den FIGC-Vorschriften müssen diese Mehrfacheigentümerschaften bis zum Beginn der Saison 2028/29 vollständig aufgelöst sein.
Gleichzeitig betonte Abodi, dass Mehrfacheigentümerschaften in den Bereich der Autonomie des Sportsystems fallen, dieses Thema jedoch inzwischen auch zu einem Schwerpunkt der Diskussion auf europäischer Ebene geworden ist.
Abodi erklärte, dass bereits mehrere internationale Vereinssysteme entstanden sind, die von derselben Finanzgruppe kontrolliert werden. Die aktuellen UEFA-Regeln verbieten Vereinen unter derselben Kontrolle in erster Linie die Teilnahme am selben europäischen Wettbewerb.
Bezüglich der Frage, ob Italien die entsprechenden Regeln in Zukunft anpassen könnte, stellte Abodi unmissverständlich klar: „Bei den Grundsätzen der sportlichen Integrität, der gleichen Wettbewerbsbedingungen, der Unabhängigkeit der Vereine, der transparenten Eigentümerstrukturen und der Rechtssicherheit kann es keine Ausnahmen geben."
Schließlich erklärte Abodi, dass er prüfen werde, ob das Mandat des unabhängigen Ausschusses, der für die Überprüfung des wirtschaftlichen und finanziellen Gleichgewichts professioneller Sportvereine zuständig ist, erweitert werden soll, um diesen weiter in Fragen der Vereinsführung einzubeziehen.
Übersetzt von KI.
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