Laut RMC haben Fanorganisationen mehrerer deutscher Fußballvereine am Donnerstag gemeinsam angekündigt, am kommenden Wochenende in der ersten Runde des DFB-Pokals groß angelegte Demonstrationen zu starten, um gegen die Video-Assistenten-Referee (VAR)-Technologie zu protestieren und deren vollständige Abschaffung im deutschen Fußball zu fordern.

Fanorganisationen aus ganz Deutschland haben eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie den VAR scharf kritisieren, und planen, ihre Unzufriedenheit durch Aktionen vor Ort in der ersten Runde des DFB-Pokals, die an diesem Freitag beginnt, zum Ausdruck zu bringen.
Bisher wurde der VAR im DFB-Pokal in der Regel erst ab dem Viertelfinale eingesetzt, doch in dieser Saison wird sein Einsatz auf die zweite Runde vorgezogen. Daher wird die erste Runde ein wichtiger Moment für die Fanorganisationen sein, um ihre Proteste zu starten.
Die gemeinsame Erklärung mit dem Titel „VAR raubt uns die Freude am Fußball“ besagt, dass der VAR „die aufregendsten Momente des Spiels zerstört“. Fanorganisationen sind der Meinung, dass spontane Torjubel nun oft durch Warten und Unsicherheit ersetzt werden, da die Fans beim Torjubel befürchten, dass der Schiedsrichter Entscheidungen über den VAR überprüfen und aufheben könnte.
In der Erklärung heißt es, die Fans hofften, „vollständig zur Atmosphäre der Vergangenheit zurückzukehren“ und forderten die Abschaffung der VAR-Technologie im deutschen Fußball.
Der deutsche Fußball hat eine Tradition der aktiven Fanbeteiligung an Protesten zu sozialen und fußballbezogenen Themen. In den letzten Jahren haben deutsche Fans wiederholt gegen Spielzeiten, Ticketpreise und Kooperationsvereinbarungen zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und privaten Investoren protestiert.
In der Saison 2023/24 protestierten Fans, indem sie Tennisbälle, Schokoladenmünzen und andere Gegenstände auf das Spielfeld warfen, was zu Spielverzögerungen führte. Letztendlich gab die DFL ihren vorgeschlagenen Deal mit dem Privatinvestor CVC Capital Partners auf, obwohl der Plan zunächst von einer Mehrheit der Vereine unterstützt wurde.
Die deutschen Fanorganisationen waren damals der Meinung, dass der Prozess zur Förderung des Abkommens an Transparenz mangelte und befürchteten, dass der Eintritt von externem Kapital die „Überkommerzialisierung“ des deutschen Fußballs weiter fördern würde.
Nun, mit der frühen Einführung des VAR im DFB-Pokal, wählen die Fanorganisationen erneut, ihre Forderungen durch kollektive Aktionen auszudrücken, und die erste Runde des DFB-Pokals an diesem Wochenende wird voraussichtlich zu einem Brennpunkt dieses Protests werden.
Übersetzt von KI.
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