Beim Pfalzderby in der ersten Runde des DFB-Pokals am 22. August ist es laut Bild zu massiven Ausschreitungen gekommen. Das Spiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern war nicht nur auf dem Spielfeld angespannt, sondern es kam auch außerhalb des Platzes zu schweren Konfrontationen, die einen großen Polizeieinsatz erforderten, um die Ordnung im Stadion aufrechtzuerhalten.

Kaiserslautern besiegte Mannheim nach Verlängerung mit 1:0, doch das Spiel geriet völlig außer Kontrolle. Fans zündeten massive Mengen an Pyrotechnik ab, Spieler gerieten auf dem Platz aneinander, und die Situation eskalierte derart, dass die Polizei eine große Anzahl von Beamten, darunter berittene Polizisten, ins Stadion entsenden musste.
Die Polizei gab später bekannt, dass insgesamt 33 Bundespolizisten und 2 Beamte aus Baden-Württemberg bei dem Einsatz verletzt wurden. Nach Polizeiangaben wurden Beamte mit Gegenständen wie Feuerwerk und pyrotechnischen Raketen angegriffen.
Innenminister: Das war kein normales Derby, sondern ein Hochrisikospiel
Nach dem Spiel kritisierte Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel öffentlich die Verursacher der Ausschreitungen.
Hagel erklärte: „Was heute in Mannheim passiert ist, war kein normales Derby, sondern ein Hochrisikospiel, vor dem es frühzeitig Warnungen gab. Die Mannheimer Polizei hatte sich bereits sehr professionell vorbereitet."
Er betonte, dass Fußball keine Bühne für Gewalt sein darf.
„Wer Fußball als Ventil für Gewalt nutzt, andere Fans bewusst gefährdet und insbesondere Polizeikräfte angreift, ist kein Fan, sondern ein Krimineller. Wir werden entsprechend vorgehen und sicherstellen, dass Recht und Ordnung im Stadion gewahrt bleiben."
Hagel dankte auch den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten und würdigte deren professionelle Arbeit, die es letztendlich ermöglichte, das Spiel zu beenden.
Er sagte: „Unsere Beamten haben hervorragende Arbeit geleistet, und ich unterstütze sie vollumfänglich. Ich danke allen, die seit dem frühen Morgen im Einsatz waren. Meine Gedanken sind heute besonders bei den Polizeibeamten, die verletzt wurden, und ich wünsche ihnen eine schnelle Genesung."
1.400 Polizeibeamte im Vorfeld eingesetzt, 85 Verletzte
Da Mannheim und Kaiserslautern nur etwa 60 Kilometer auseinander liegen, gilt dieses Spiel im deutschen Fußball seit jeher als hochemotionales „Hassderby".
Die Polizei hatte bereits umfangreiche Vorkehrungen getroffen und etwa 1.400 Polizeibeamte vor Ort eingesetzt.
Dennoch kam es während des Spiels zu erheblichen Störungen.
Die Mannheimer Polizei teilte mit, dass mehrere Personen festgenommen wurden und Ermittlungen wegen verschiedener Delikte laufen, darunter Beleidigung, Körperverletzung in verschiedenen Formen, Sachbeschädigung, Störung der öffentlichen Ordnung, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz.
Die Bilanz der Ausschreitungen fiel erheblich aus. Nach Polizeiangaben benötigten insgesamt 85 Personen medizinische Behandlung, davon wurden 8 aufgrund schwerer Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kündigte an, den Vorfall umfassend zu untersuchen und die während des Spiels aufgetretenen Vorfälle weiter zu verfolgen.
Übersetzt von KI.
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