Britische Medien berichteten, dass Mateta seinen Vertrag als beendet ansieht, obwohl er in Wirklichkeit noch 10 Monate Vertrag bei Crystal Palace hat.

Der Bericht besagt, dass Mateta stets argumentiert hat, dass das letzte Jahr seines Vertrags mit Crystal Palace ungültig sein sollte. Er hat den Streit einem unabhängigen Schiedsverfahren der Premier League und einer FIFA-Anhörung vorgelegt. Da das Transferfenster kurz vor dem Abschluss steht, macht diese Situation Matetas Zukunft noch spannender.
Mateta und seine Berater haben die Gültigkeit des letzten Vertragsjahres angefochten und argumentiert, dass es sich um eine Verlängerungsoption handelt, die Crystal Palace auf Grundlage seines ursprünglichen viereinhalbjährigen Vertrags aktiviert hat. Der französische Nationalspieler steht jedoch derzeit weiterhin bei Crystal Palace unter Vertrag.
Kurz vor Matetas erstem Premier-League-Einsatz für Crystal Palace in einem Auswärtsspiel gegen Everton entschied die FIFA, dass die Angelegenheit nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Das Ergebnis des unabhängigen Schiedsverfahrens der Premier League aus der letzten Saison wurde noch nicht bestätigt, aber Mateta steht weiterhin unter Vertrag bei Crystal Palace, was darauf hindeutet, dass das Verfahren nicht zu seinen Gunsten ausfiel.
Aus Sicht von Crystal Palace ist der Streit daher beigelegt.
Mateta spielte am Samstag 63 Minuten für Crystal Palace, was darauf hindeutet, dass der Schaden an ihrer Beziehung nicht irreparabel ist.
Mateta hat bereits bewiesen, dass er die öffentliche Unterstützung im Selhurst Park zurückgewinnen kann.
Zuvor stand Mateta kurz davor, Crystal Palace zu verlassen, nachdem eine Knieverletzung seinen geplanten Wechsel zum italienischen Spitzenklub AC Mailand verhindert hatte. Nach seiner Rückkehr ins Team in der zweiten Saisonhälfte wurde er mehrfach von Crystal Palace-Fans ausgebuht.
Im Mai erzielte Mateta jedoch das Siegtor beim 2:1-Sieg von Crystal Palace über Rayo Vallecano in der UEFA Europa Conference League und wurde dadurch zum Helden in Süd-London.
Anschließend erfüllte sich Mateta seinen Traum, für die französische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft zu spielen, worauf Crystal Palace stolz war.
Mateta wurde 2024 erstmals in die französische A-Nationalmannschaft berufen und nahm anschließend mit dem Team an der Weltmeisterschaft teil.
Quellen deuten darauf hin, dass es selbst angesichts dieses Vertragsstreits noch Sympathie für Mateta gibt, da man glaubt, er hätte bessere Ratschläge erhalten können. Die Fans von Crystal Palace in den sozialen Medien sind ihm gegenüber jedoch deutlich kritischer eingestellt.
Die Arbeitsrechtsexpertin Libby Payne erklärte: „Man könnte argumentieren, dass die Bedingungen der Verlängerungsoption von Natur aus unfair sind und daher ungültig sein sollten. Der Schwellenwert für solche Ansprüche ist jedoch hoch, und solche Anfechtungen sind selten erfolgreich."
Mit nur noch 8 Tagen im Transferfenster fragt man sich unweigerlich, ob diese einst vielversprechende Zusammenarbeit vor dem Aus steht.
Berichten zufolge haben rivalisierende Vereine, da die Transferfrist näher rückt, Interesse an Mateta gezeigt. Aston Villa soll einer der Vereine sein, die Mateta bewundern, zumal die Zukunft von Ollie Watkins bei dem Verein in den Midlands ungewiss ist.
Trotz Matetas Bemühungen, das Gegenteil zu beweisen, hat er immer noch 10 Monate Vertrag bei Crystal Palace.
Dies ist aus mehreren Gründen wichtig.
Sollte Crystal Palace hoffen, durch eine Ablösesumme Gelder zurückzugewinnen, bevor Mateta nächsten Januar berechtigt ist, einen Bosman-Vorvertrag mit ausländischen Vereinen zu unterzeichnen, ist dieses aktuelle Transferfenster ihre letzte Chance.
Crystal Palace wird dies nicht übersehen, und einige innerhalb des Klubs glauben, dass sie ihre Beziehung zu Mateta in den kommenden Tagen beenden sollten.
Aber für Mateta ist ein ablösefreier Wechsel nächsten Sommer wahrscheinlich lukrativer als ein Abgang in diesem Monat gegen eine Ablösesumme, zumal ihm weniger als 12 Monate bis zu einem ablösefreien Transfer bleiben. Daher ist es völlig verständlich, dass der Stürmer nicht eifrig ist, den Klub zu verlassen.
In den letzten 12 Monaten hat Crystal Palace versucht, Matetas Vertrag zu verlängern, jedoch ohne Erfolg.
Obwohl eine Verlängerung nicht völlig ausgeschlossen werden kann, erscheint es angesichts der Tatsache, dass Mateta eine Reihe von Maßnahmen ergriffen hat, um das letzte Jahr seines bestehenden Vertrags für ungültig zu erklären, unwahrscheinlich, dass er seine Haltung jetzt plötzlich ändern würde.
Crystal Palace wird zumindest wahrscheinlich Angebote für Mateta anhören, da seine bisherigen Handlungen darauf hindeuten, dass er Selhurst Park verlassen möchte.
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