In einem Interview mit der niederländischen Zeitung „Algemeen Dagblad“ sprach Martin Reijnders über die Entscheidung seines Sohnes Tijani Reijnders, sich Al-Qadsiah in Saudi-Arabien anzuschließen. Ihm zufolge gab es trotz des Interesses mehrerer Vereine praktisch keine anderen Optionen.

Atlético Madrid, Juventus, Galatasaray, Newcastle United und Nottingham Forest waren ebenfalls an Reijnders interessiert, aber Manchester City bestand auf der Erfüllung ihrer Forderung von rund 60 Millionen Euro. Die Wahrheit ist, Al-Qadsiah war der einzige Verein, der diesen Betrag zahlen konnte.

Sein Vater Martin sagte: „Wir wussten, dass dies einige Fragen aufwerfen würde. Aber Tijani konnte nicht einfach irgendeinem Team beitreten. Die Ablösesumme, die Manchester City verlangte, konnte oder wollte kein Verein in Europa zahlen. Also wählte er diesen Ort.“

Geld war daher nicht Reijnders’ einzige Motivation für den Wechsel in den Nahen Osten. Sein Vater Martin erklärte: „Geld wurde erst dann ein Faktor, als nur noch zwei sportliche Optionen übrig blieben: bei Manchester City zu bleiben, aber wahrscheinlich mehr Zeit auf der Bank zu verbringen, weil man gebeten wurde, eine neue Zehnerrolle zu spielen, und daher nicht glücklich zu sein; oder jedes Spiel bei Al-Qadsiah zu spielen und den Fußball auf einer Position zu genießen, die ihm zusagte.“

Er fuhr fort: „Die ersten zwei Male, als Al-Qadsiah uns ansprach, lehnten wir sofort ab. Tijani hatte zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Absicht, in den Nahen Osten zu gehen. Wir hofften immer noch, zu Atlético Madrid zu wechseln, aber Atlético Madrid gab schließlich ganz auf, und Al-Qadsiah verfolgte ihn erneut. Sie präsentierten uns ihr Angebot per Videoanruf. Danach besuchten wir auch den Standort. Sie wollen der größte und beste Verein in Asien werden.“

Vater und Sohn gaben zu: „Natürlich ist das Niveau hier niedriger als in der Premier League. Aber es ist auch keine ‚Mickey-Mouse-Liga‘ mehr. Das ist ein riesiger Vertrag über insgesamt 100 Millionen Euro über 5 Jahre, was wirklich unglaublich ist. Natürlich spielt das auch eine Rolle, da braucht man nicht heuchlerisch zu sein.“

Reijnders glaubt nicht, dass er aus dem Blickfeld der niederländischen Nationalmannschaft geraten wird, wie es unter Ronald Koeman der Fall war, aber er hatte noch keinen Kontakt zum niederländischen Fußballverband. „Nein, wir wissen nur, was bei der letzten Weltmeisterschaft passiert ist: Nach der Premier League hatte die saudische Liga die meisten Spieler, die an der Weltmeisterschaft teilnahmen. In Nationalmannschaften wie Frankreich, Mexiko, Marokko und Senegal können Spieler aus der saudischen Liga es auch in die Startelf schaffen.“

Nachdem Xavi übernommen hat, muss man abwarten, wie Reijnders wahrgenommen wird. Reijnders erzielte jedenfalls am Montagabend im Ligaspiel gegen Neom Sports sein erstes Tor für seinen neuen Verein und setzte damit ein starkes Zeichen.

Übersetzt von KI.

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