Laut SPORT1 steht Bayern Münchens Sportdirektor Freund kurz vor einer Vertragsverlängerung mit dem Verein.

Die Karriereperspektiven von Max Eberl wurden bei Bayern München über mehrere Monate diskutiert. Der Sportdirektor musste sich ständig beweisen, bis er letzte Woche eine neue Vertragsverlängerung bis 2029 erhielt. Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen hatte es wesentlich einfacher, da seine Zukunft nie wirklich ein Streitpunkt war.
Wie Dreesen sorgte auch Freund nie für große Diskussionen. Dies ist Freunds Vorteil gegenüber Eberl, obwohl auch er für einige seiner Arbeiten hinterfragt wurde.
Im Wintertransferfenster 2023/24 war Freund maßgeblich an den Verpflichtungen von Sacha Boey und Bryan Zaragoza beteiligt. Keiner dieser Transfers hat die Erwartungen bisher erfüllt. Zaragoza wurde bereits an Espanyol ausgeliehen, und Bayern München sucht noch nach einer Lösung für Boey.
Warum also stand Freund kaum im Fokus der Kritik, während Eberl monatelang fast jede Entscheidung erklären und verteidigen musste?
SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger sagte in der neuesten Folge des Podcasts „Bayern-Woche“: „Das liegt daran, dass er ein Teamplayer mit einer ruhigen Art ist. Er sucht nicht aktiv die öffentliche Aufmerksamkeit und versucht Berichten zufolge nicht, jemanden zu untergraben oder zu ersetzen.“ Diese Herangehensweise kommt bei Bayern München offenbar sehr gut an.
Ende letzter Saison berichtete der Kicker über eine Meinungsverschiedenheit zwischen Freund und Eberl, doch beide Parteien dementierten dies vehement. Nun werden die Gerüchte über eine angespannte Beziehung nicht mehr thematisiert.
Freund pflegt ein gutes Verhältnis zu Vorstandsvorsitzendem Jan-Christian Dreesen. Kumberger sagte: „Freund profitiert von seiner guten Beziehung zum Vorstandsvorsitzenden. Sie arbeiten eng zusammen. Dreesen ist für die Finanzen von Bayern München verantwortlich und muss prüfen, ob die Finanzierungsanfragen des Sportmanagements vernünftig sind. Eine gute Beziehung zueinander ist sicherlich keine schlechte Sache.“
Bei Bayern München lassen sich sportliche Entscheidungen nie vollständig von internen Machtdynamiken trennen. Offensichtlich sind die Vorteile, die diese Beziehung mit sich bringt, wichtiger als die beiden Transfers, die Freund bisher nur schwer als Erfolgsgeschichten präsentieren konnte.
Übersetzt von KI.
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