Laut Marca kam es in Mestalla nach der verheerenden 0:5-Heimniederlage des FC Valencia gegen den FC Barcelona zu massiven Protesten. Die Fans nahmen gleichzeitig die Vereinsführung, Trainer Corberan und die Spieler ins Visier. Besonders bemerkenswert: Dies war das erste Mal, dass Kiat Lim seit seiner Amtsübernahme als Clubpräsident vor anderthalb Jahren ein Heimspiel des FC Valencia live verfolgte.

Nach dem Schlusspfiff versammelten sich etwa 2.000 FC-Valencia-Fans vor dem Haupteingang von Mestalla und skandierten Parolen gegen die Geschäftsführung, den Trainer und die Spieler. Einige Fans postierten sich in der Nähe des Ausgangs der Präsidentenloge und riefen Parolen wie „Ihr kommt hier nicht raus" und „Stürmen Sie hinein". Die spanische Nationalpolizei griff daraufhin ein, wobei Beamte, darunter auch berittene Polizei, einen Sicherheitsbereich einrichteten.

Die Fans riefen wiederholt „Peter, geh schnell" und forderten Mehrheitsaktionär Peter Lim auf, den Verein zu verlassen. Sie forderten auch Corberans Entlassung und kritisierten die Spieler mit Begriffen wie „Söldner". Mit der Zeit zerstreute sich die Menge aufgrund der Polizeipräsenz und der Hitze allmählich, ohne dass es zu ernsthaften Zusammenstößen kam.

Dies war das erste Mal, dass Kiat Lim, Peter Lims Sohn und seit etwa anderthalb Jahren Clubpräsident, ein Ligaspiel live in Mestalla verfolgte. Die Fans hatten bereits Proteste organisiert, und nachdem am Sonntagmorgen bekannt wurde, dass Kiat Lim anwesend sein würde, verbreitete sich die Botschaft „Heute ist der Tag" schnell in den sozialen Medien.
Die Unzufriedenheit der FC-Valencia-Fans speist sich aus mehreren Quellen. In den ersten vier Runden der neuen Saison hat die Mannschaft nur einen Punkt geholt, was darauf hindeutet, dass sie um den Abstieg kämpfen könnte. Hinzu kommt Kritik am Sommertransfermarkt: Valencia versuchte in letzter Minute, einen Innenverteidiger und einen Stürmer zu verpflichten, doch beide Transfers scheiterten. Viele Fans machen dafür auch Corberan mitverantwortlich, da er auch die sportliche Leitung des Vereins beaufsichtigt.
Kiat Lim kam an diesem Tag auf ungewöhnliche Weise ins Stadion: Er betrat Mestalla mit Geschäftsführer Ron Gourlay und Generaldirektor Javier Solis im Mannschaftsbus des FC Valencia. In der Präsidentenloge suchte er jedoch nicht bewusst der öffentlichen Aufmerksamkeit aus dem Weg und wurde vor dem Spiel beim Plaudern und Lachen mit Barcelonas Präsident Laporta gesehen.
Nach Spielbeginn brach die Unzufriedenheit schnell aus. In der 6. Minute, nachdem Lamine Yamal getroffen hatte, waren bereits Buhrufe zu hören. In der 19. Minute betraten etwa 2.000 Fans, die vor dem Stadion protestiert hatten, das Stadion, und der Protest in Mestalla wurde umfassend.
Die Fans skandierten nacheinander Parolen wie „Carlos, geh schnell", „Corberan tritt zurück", „Vorstand tritt zurück", „Lim, raus aus Mestalla", „Peter, geh schnell" und „Wo sind die Verstärkungen?" Jedes Mal, wenn Corberan den Trainertechnikbereich verließ, wurde er mit deutlichen Buhrufen empfangen. Sogar die Trinkpausen während des Spiels wurden zu Gelegenheiten für kollektive Protestrufe.
Die Proteste gingen zunächst hauptsächlich von den Ultras aus, doch da Valencia keinen Widerstand gegen Barça zeigte, schlossen sich auch zahlreiche Fans aus anderen Bereichen des Stadions an. Während des Spiels reagierten einige Fans mit sarkastischem Applaus auf Fehler ihrer eigenen Spieler.
Das 0:5-Ergebnis entfachte schließlich die Emotionen vollständig. Nach dem Abpfiff hallten ohrenbetäubende Buhrufe und Protestrufe durch Mestalla. Einige Fans verließen frühzeitig das Stadion, während andere außerhalb weiter protestierten und dabei die Familie Peter Lim, die Clubführung, Corberan und die Spieler der ersten Mannschaft ins Visier nahmen.


Übersetzt von KI.
Die AF-Website ist jetzt online! Vollständige Nachrichten, Kommentare, Spieldetails und Statistiken auf dem Computer. Besuchen Sie: www.allfootballapp.com
발렌시아
바르셀로나
카를로스 코르베란
피터 림
모든 댓글