Laut The Times hat das Ethikkomitee des International Football Association Board (IFAB) dem norwegischen Fußballverband jegliche Informationen bezüglich seiner Beschwerde gegen Gianni Infantino verweigert. Die Beschwerde wirft Infantino vor, gegen die Regeln der politischen Neutralität verstoßen zu haben, indem er Donald Trump den FIFA-Friedenspreis verlieh.

Der norwegische Fußballverband unterstützte eine Ethikbeschwerde der Lobbygruppe FairSquare und forderte in einem Schreiben an das FIFA-Ethikkomitee auf, „über den Fortgang dieses Falls und alle wesentlichen Verfahrensentwicklungen informiert zu werden" sowie darum, dass die Entscheidung öffentlich gemacht wird.
Martin Ngoga, der Vorsitzende der Untersuchungskommission des FIFA-Ethikkomitees und ehemaliger Politiker, lehnte den Antrag des norwegischen Fußballverbands ab, betonte jedoch, dass er „die Bedeutung der Transparenz anerkennt".
In seinem Schreiben erklärte er: „Nur Personen, die Gegenstand eines Verfahrens sind, gelten als ‚Parteien' dieses Verfahrens. Angesichts der Vertraulichkeit von Verfahren gemäß des Ethikkodex können wir daher keine Informationen darüber geben, ob relevante Verfahren existieren oder wie ihr Status ist."
Das Schreiben fügte hinzu: „Entscheidungen über die Veröffentlichung von Ergebnissen... werden von Fall zu Fall getroffen, unter Berücksichtigung des anwendbaren Regulierungsrahmens."
Ngoga erklärte, dass die Ethikermittler „alle ihnen zur Kenntnis gebrachten Informationen sorgfältig und gründlich prüfen" würden.
Der norwegische Fußballverband bereitet auch eine separate Beschwerde an das FIFA-Ethikkomitee bezüglich des Balogun-Skandals vor, bei dem die FIFA-Weltcup-Sperre des US-amerikanischen Stürmers aufgehoben wurde, nachdem Trump Infantino angerufen hatte. Der FIFA-Präsident behauptet, dass die Entscheidung unabhängig getroffen wurde.
Daten des Social-Media-Analyseunternehmens Ravineo, das über 6.500 Beiträge in 33 globalen Märkten überwachte, zeigen, dass Anfang dieses Jahres Beiträge über den FIFA-Präsidenten selten waren und die überwiegende Mehrheit positiv ausfiel.
Der Aufschrei über die Ticketpreise der FIFA-Weltmeisterschaft, der Balogun-Skandal und die schließliche Enthüllung des FIFA-Programms „Forward Programme" haben die öffentliche Meinung vollständig umgekehrt: Seit The Times am 28. Juli die Nachricht veröffentlichte, ist die Anzahl der negativen Beiträge über Infantino 55-mal höher als die positiven.
Übersetzt von KI.
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