Laut SER Radio hat sich der finanzielle Druck auf den FC Barcelona bezüglich der Gehaltsausgaben deutlich verringert. Dank der Fähigkeit des Vereins, die Einnahmen zu steigern und die Verluste in den letzten Monaten zu reduzieren, hat Barcelona seine Gehalt- und Transferausgabengrenze um 150 Millionen Euro erhöht – von 432 Millionen Euro auf 582 Millionen Euro. Diese Grenze umfasst auch die Kosten für die Reservemannschaft, die Jugendakademie und andere Sportprojekte.

Bei einer La-Liga-Veranstaltung, die am Donnerstag in Madrid stattfand, machte Präsident Javier Tebas deutlich, dass die Schulden des FC Barcelona nicht das Hauptproblem seien. Daten, die diese Woche veröffentlicht wurden, zeigten, dass die Gesamtverschuldung Barcelonas auf 2,441 Milliarden Euro angewachsen ist (einschließlich der Schulden aus dem Stadionprojekt), doch verfügt der Verein über starke Einnahmequellen. Tebas betonte, dass nicht die absolute Schuldenhöhe entscheidend sei, sondern die Fähigkeit eines Vereins, diese Schulden zurückzuzahlen.
La-Liga-Generaldirektor Javier Gómez räumte ein, dass Barcelonas Rückkehr ins Montjuïc-Stadion in der Saison 2027/28 aufgrund der laufenden Dachinstallation im Spotify Camp Nou keine idealen Heimspielbedingungen bieten werde. Er betonte jedoch auch, dass Barcelona die Kapazität habe, diese Phase zu bewältigen und weiterhin die 1:1-Finanzregeln der Liga einzuhalten.
Barcelonas Finanzzahlen sind deutlich niedriger als die von Real Madrid, das 832 Millionen Euro für seinen Kader ausgeben kann. Im Gegensatz dazu erhöhte Espanyol seine Gehaltsobergrenze um 5 Millionen Euro – von 56 Millionen Euro auf 61 Millionen Euro.
Während dieser Diskussion gab Tebas zu, dass der europäische Fußball zunehmend polarisiert wird und sich die Kluft vergrößert: Einige Vereine profitieren vom neuen Champions-League-Format durch höhere Einnahmen und verfügen über starke finanzielle Ressourcen, während andere Clubs ins Hintertreffen geraten, weil sie nicht regelmäßig an europäischen Wettbewerben teilnehmen.
Bei der Veranstaltung kritisierte Tebas erneut die Premier League. In diesem Sommer gab die Premier League sechsmal mehr für Transfers aus als La Liga – insgesamt 4,5 Milliarden Euro. Tebas argumentiert, dass dieses Modell nicht nachhaltig sei, da englische Vereine regelmäßig Verluste machen und die großzügigen Transferausgaben der Premier League zu einer Inflation führen, die die gesamte europäische Fußballindustrie beeinflusst.
Übersetzt von KI.
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