Laut Kicker galt Salim Musah einst als die Zukunft von Werder Bremen, kann aber derzeit nur hinter Füllkrug auf seine Chancen warten. Der junge Spieler ist "nicht glücklich", und seine Situation weist Ähnlichkeiten mit der von Woltemade auf.

6 Minuten, 29 Minuten, 7 Minuten – 0 Minuten. Bisher war Salim Musahs Spielzeit für Werder Bremen in dieser Saison sehr begrenzt. Am vergangenen Samstag, beim 1:1-Unentschieden auswärts gegen Köln, saß der Stürmer zum ersten Mal das gesamte Spiel auf der Bank. Trainer Ole Werner verriet, dass er "nicht glücklich" sei, dies aber auch als "völlig normal" betrachte.
Tatsächlich hatten alle Beteiligten ursprünglich geplant, dass der 20-Jährige in seiner zweiten Saison mehr Spielmöglichkeiten erhalten würde als in der letzten Saison. Gegen Ende der letzten Saison gab Werner Musah mehrere Chancen und bewies seine Ansicht dieses "Zukunftskandidaten" mit praktischen Maßnahmen: Er bestritt schließlich 8 Bundesliga-Spiele, davon zweimal von Anfang an.
Das Wettbewerbsumfeld in Werder Bremens Angriff war damals jedoch anders. Die Stürmerprobleme aus der letzten Saison sind nun während des Sommer-Transferfensters gelöst worden: zunächst die Verpflichtung des Schweizers Itten, der an der Weltmeisterschaft teilgenommen hatte, gefolgt von der lang erwarteten Rückkehr von Füllkrug, die sich nun vollständig bewährt zu haben scheint.
So wie es aussieht, hat sich Musahs Situation ungünstig entwickelt, obwohl er einer der wenigen Spieler von Werder Bremen war, die sich in der Saisonvorbereitung positiv präsentierten.
Im ersten offiziellen DFB-Pokalspiel startete Füllkrug trotz Musahs Leistung direkt, um die Spielzeit aufzuholen, die er aufgrund seiner späten Ankunft verpasst hatte; dasselbe galt für Itten. Der deutsche U20-Nationalstürmer war einst nur Dritter in der Rangordnung.
Werner erklärte am Sonntag, dass seine früheren Entscheidungen bezüglich Werder Bremens Angriff "für den Erfolg" getroffen wurden und betonte, dass "wir insgesamt Spiele gewinnen müssen." Füllkrug hat bereits 3 Tore erzielt, darunter einen Elfmeter im DFB-Pokal; Werder Bremens 4 Punkte aus den ersten drei Ligaspielen beweisen ebenfalls sein Urteilsvermögen.
Was ist mit Musahs Situation? Der 52-jährige Trainer kommentierte seine Lage seit diesem Sommer: "Salim hatte eine gute Vorbereitung, aber natürlich sind auch die Konkurrenten im Angriff zurückgekehrt." Er sagte auch, dass Musah nach einer Krankheit für eine Zeit lang nicht vollständig fit war. Dennoch, außer dem Köln-Spiel, "hat er in jedem Spiel Spielzeit bekommen"; gegen RB Leipzig passte Werner sogar das System speziell für ihn an.
Der Werder-Bremen-Trainer betonte auch, dass er "sich derzeit nicht um alle jungen Talente kümmern kann", und bei der Erwähnung von Musah sagte er, dass dieser "Geduld braucht und zweitens die Chancen gut nutzen muss", wann immer sie sich ergeben.
Werner machte jedoch auch deutlich, dass der junge Spieler nicht unbedingt in der Startelf spielen muss: "Es ist vielleicht normal, dass junge Spieler nicht unbedingt starten. Besonders jetzt, wo alle darüber reden, wie gut Füllkrug ist, wird immer jemand zum Opfer."
Ob Musah dieses Opfer sein wird, ahnte sein Berater Danny Bachmann nach Füllkrugs Blitzstart in die Saison. Er sagte der Bild damals: "Die Entscheidung im DFB-Pokalspiel widerspricht völlig den jüngsten Gesprächen mit den Vereinsverantwortlichen."
Es ist erwähnenswert, dass Bachmann auch den ehemaligen Werder-Bremen-Spieler Woltemade vertritt, und das Ende dieser Geschichte ist bekannt: Der Akademie-Spieler wechselte vor zwei Jahren ablösefrei zum VfB Stuttgart, weil er bei Werder Bremen nicht den Entwicklungsraum erhielt, der ihm zugestanden wurde.
Berichten zufolge erinnert Musahs aktuelle Situation tatsächlich an Woltemade. Für Werder Bremen ist dies eine Situation, die der Verein gerne vermeiden möchte, dass sie sich wiederholt.
Übersetzt von KI.
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