Laut Bild liegt Schalke derzeit mit einem negativen Reinvermögen von 96,6 Millionen Euro am unteren Ende der Nettovermögensrangliste der Bundesliga-Vereine, was schwerwiegende Folgen haben könnte.

Sportdirektor Frank Baumann stellte unverblümt fest: „Der Fußball hat zwei notwendige Ziele: Man muss finanziell stabil sein und gleichzeitig sportlichen Erfolg erzielen. Viele Vereine sind noch weit von diesen beiden Zielen entfernt.“ Im Gegensatz dazu hat Elversberg, das ebenfalls in die Bundesliga aufgestiegen ist, ein Reinvermögen von ca. 1,4 Millionen Euro und liegt damit an vorletzter Stelle.
Daher agiert Schalkes Management sehr vorsichtig. Negative Nettovermögen oder ungedeckte Schulden haben die großen Investitionen des Vereins bereits begrenzt. Sollte dieser aufgestiegene Verein am Ende des Geschäftsjahres am 31. Dezember 2026 Verluste erleiden, werden Schalke in der Saison 2027/28 3 Punkte abgezogen. Dies ist eine äußerst schlimme Situation, da jeder Punkt darüber entscheiden könnte, ob das Team den Abstieg vermeiden kann.
Fakt ist, dass, nachdem die Königsblauen in die Bundesliga aufgestiegen sind, das negative Reinvermögen nicht weiter verschlechtert werden darf, um die relevanten Anforderungen zu erfüllen. Wenn Schalke nach der nächsten Saison in der höchsten Spielklasse bleibt, muss der Verein im nächsten Geschäftsjahr sein Reinvermögen ebenfalls um 10 % erhöhen. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, einen Gewinn von ca. 10 Millionen Euro zu erzielen. Zu diesem Zeitpunkt können Konkurrenten ihre Investitionen erhöhen, aber Schalke wird Schlüsselspieler verkaufen müssen.
Baumann sagte: „Solche Gewinne können wir nicht durch den Tagesbetrieb erzielen. Wir müssen jedes Jahr Überschüsse durch Spielertransfers erwirtschaften. Wenn das Problem des Reinvermögens nicht gelöst werden kann, wird sich die Situation in den nächsten 10 Jahren nicht ändern.“
Diesen Sommer gibt es ein weiteres schwieriges Problem an der sportlichen Front. Baumann sagte: „Unsere finanziellen Ziele für den 31. Dezember 2026 sind noch nicht erreicht. Das Transferfenster ist bis zum 1. September geöffnet, daher ist es wahrscheinlich, dass ein weiterer Spieler verkauft werden muss, um das Ziel zu erreichen.“
Schalke mangelt es nicht an Spielern, die verkauft werden können. Moussa Cisse und Vitaliy Becker könnten den Königsblauen jeweils Millionen von Euro an Einnahmen bringen. Eine weitere Option ist eine kooperative Kapitalzufuhr, die es dem Verein auch ermöglichte, Edin Dzeko und Adil Aouchiche im Wintertransferfenster zu verpflichten.
Übersetzt von KI.
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