Am 20. August ereignete sich laut der Fußballausrüstungs-Website Footyheadlines eine eher verwirrende Szene während eines Zweitliga-Spiels zwischen Arminia Bielefeld und Energie Cottbus: Die Feldspieler beider Teams trugen dunkle Trikots, was die Sichtbarkeit der Spieler bei Fernsehübertragungen erheblich reduzierte und viele Fans verwirrte.

Das Spiel fand in der SchücoArena in Bielefeld statt. Die Heimmannschaft Arminia Bielefeld trug dunkelblaue Trikots, schwarze Hosen und weiße Stutzen, während die Auswärtsmannschaft Energie Cottbus ursprünglich ein rotes Heimtrikot hatte, das einen klaren Kontrast zur Heimmannschaft geboten hätte, aber letztendlich gebeten wurde, in ein komplett schwarzes Auswärtstrikot zu wechseln.

Infolgedessen trugen fast alle Feldspieler beider Mannschaften dunkel gefärbte Ausrüstung. Besonders aus den Standard-Kamerawinkeln der Fernsehübertragung wurde es sehr schwierig, zwischen den Spielern zu unterscheiden.
Was lief falsch mit dem DFBnet-Trikotgenehmigungssystem des deutschen Fußballs?
Der Grund für diesen „Trikot-Clash“ war nicht, dass die beiden Teams es versäumten, ihre Trikots vor dem Spiel abzustimmen, sondern der aktuelle Mechanismus zur Trikotdeklaration vor dem Spiel im deutschen Fußball.
Laut der deutschen Medien „Lausitzer Rundschau“ wird die Trikotkoordination, bekannt als „Trikotabgleich“, vor deutschen Fußballspielen über die digitale Plattform DFBnet des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) durchgeführt.
Gemäß dem aktuellen Verfahren muss die Heimmannschaft zunächst das vollständige Trikotschema, das am Spieltag verwendet werden soll, registrieren, welches nicht nur die Trikots, Hosen und Stutzen für Feldspieler, sondern auch das Torwarttrikot umfasst.
Anschließend muss die Auswärtsmannschaft ein Trikot wählen, das nicht mit den bereits von der Heimmannschaft registrierten Informationen kollidiert.
Genau hier liegt das Problem.
In diesem Spiel war die vom Bielefelder Torwart registrierte Farbe des Torwarttrikots Rot. Da der Torwart der Heimmannschaft bereits ein rotes Trikot gewählt hatte, stellte das System anschließend fest, dass Cottbus' rotes Heimtrikot einen Farbkonflikt aufwies.
Infolgedessen konnte Cottbus sein rotes Heimtrikot, das einen klaren Kontrast zu Bielefelds dunkelblauen Feldspieler-Trikots geboten hätte, nicht verwenden und war gezwungen, auf ein dunkel gefärbtes Auswärtstrikot zu wechseln.
Letztendlich trug Bielefeld dunkelblaue Trikots und schwarze Hosen, während Cottbus schwarze Trikots, schwarze Hosen und schwarze Stutzen trug.
Mit anderen Worten, um einen Farbkonflikt mit dem Trikot des Torwarts zu vermeiden, wurden die Feldspieler beider Teams stattdessen in einen schwerwiegenderen visuellen Konflikt gebracht.
Hat stattdessen das Torwarttrikot das Trikot der Auswärtsmannschaft bestimmt?
Dies ist auch der rätselhafteste Aspekt der ganzen Situation.
Aus einer normalen Betrachtungsperspektive hätten die beiden Teams offensichtlich ein sehr unterschiedliches Farbschema annehmen können: Bielefeld hätte weiterhin ihre dunkelblauen Heimtrikots tragen können und Cottbus ihre roten Heimtrikots.
Blau und Rot haben einen sehr offensichtlichen visuellen Unterschied, der es sowohl Live- als auch Fernsehzuschauern ermöglicht, leicht zwischen den beiden Teams zu unterscheiden.
Da Bielefelds Torwart jedoch ein rotes Trikot wählte, wurde Cottbus' rotes Trikot vom System anschließend als kollidierend eingestuft.
Noch verwirrender ist, dass die Lösung dieses Problems nicht darin bestand, dass Bielefelds Torwart zu einem andersfarbigen Torwarttrikot wechselte, sondern stattdessen direkt die gesamte Cottbuser Mannschaft dazu aufgefordert wurde, ihre Feldspielertrikots zu wechseln.
Letztendlich wirkte sich die Trikotwahl eines Torwarts auf die Ausrüstung aller Feldspieler der Auswärtsmannschaft aus.
Dies führte direkt zur „dunkelfarbigen Schlacht“ während des Spiels.
Für die Fans, die das Spiel verfolgten, war dies eindeutig kein ideales Ergebnis. Die Trikotfarben der beiden Mannschaften waren zu ähnlich, besonders im Fernsehen, wo die Umrisse und Positionen der Spieler leicht ineinander übergehen konnten, was auch die Beurteilung schneller Angriffs- und Verteidigungsübergänge beeinträchtigte.
Unterschiede zu den UEFA- und FIFA-Regeln
Es ist bemerkenswert, dass diese Logik der Trikotauswahl kein allgemein anerkannter Standard im internationalen Fußball ist.
Gemäß den entsprechenden UEFA- und FIFA-Regeln wird bei der Koordination der Trikotfarben in der Regel den Trikots der Feldspieler der Heimmannschaft, dann den Trikots der Feldspieler der Auswärtsmannschaft und schließlich den Trikots der Torhüter Vorrang eingeräumt.
Mit anderen Worten, das primäre Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Ausrüstung der Feldspieler beider Mannschaften eine ausreichend klare visuelle Unterscheidung bietet, und dann jegliche Farbkonflikte zwischen den Torhütern zu lösen.
Der aktuelle digitale Trikotdeklarationsprozess des deutschen Fußballs verwendet jedoch eine andere Logik.
In diesem Spiel registrierte Bielefeld seine gesamte Ausrüstung, einschließlich des Torwarttrikots, im Voraus, und Cottbus musste dann seine Ausrüstung basierend auf den vom System bereitgestellten Bedingungen wählen.
Letztendlich beeinflusste die Farbpriorität des Torwarttrikots die Wahl der Feldspielertrikots der Auswärtsmannschaft, was zu schwerwiegenden Farbkonflikten zwischen den Feldspielern beider Teams führte.
Dieses Spiel hat daher bei vielen Fans Fragen aufgeworfen: Wenn eine Reihe von Regeln es letztendlich schwieriger macht, zwischen den Feldspielertrikots zweier Teams zu unterscheiden, muss diese Regelreihe dann nicht selbst neu bewertet werden?
Aus Betrachtungssicht hätten Bielefelds Dunkelblau und Cottbus' Rot tatsächlich Konflikte vollständig vermeiden können. Stattdessen verkomplizierte der aktuelle Trikotkoordinationsmechanismus ein Problem, das sehr einfach zu lösen gewesen wäre.
Übersetzt von KI.
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