Die FC-Chelsea-Fans haben durch ihre Reaktionen deutlich gemacht, welche Art von Fußball sie sehen möchten. Seit der neue Trainer Enzo Alonso sein Amt angetreten hat, hat das Team in 3 offiziellen Spielen drei aufeinanderfolgende Siege erreicht, dabei 9 Tore erzielt und 5 Gegentore kassiert. Der offene und offensive Spielstil ist voller Highlights, wobei Spannung und versteckte Schwachstellen nebeneinander existieren. Das heutige FC Chelsea ist in den Augen neutraler Beobachter zu einem äußerst unterhaltsamen Team geworden.

Alonso ist der fünfte Cheftrainer, den das Boehly-Clearlake-Konsortium seit der Übernahme des Clubs im Jahr 2022 unter Vertrag genommen hat. Bei seinem Premier-League-Debüt zu Hause gegen Brighton wurde er an der Stamford Bridge herzlich empfangen, mit Spruchbändern auf den Tribünen und Fans, die wiederholt seinen Namen skandierten. Diese immense Popularität steht in starkem Kontrast zu seinem Vorgänger Maresca.
Viele Fans erinnern sich noch an Marescas über 18-monatige Amtszeit. Der italienische Trainer führte das Team zum Gewinn der UEFA Europa Conference League und der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft und brachte FC Chelsea nach vielen Jahren zurück in die Champions League. Er war wohl der erfolgreichste Trainer der Blues seit Abramovichs Abschied. Doch selbst mit einer stetigen Flut von Trophäen gewann er nie wirklich die Herzen der Fans auf den Tribünen. Maresca war besessen von ballbesitzorientiertem Fußball, und obwohl seine Taktik in vielen Spielen funktionierte, war das Spiel etwas langweilig. Stammspieler Palmer war oft im letzten Drittel eingeschränkt und konnte seine Kreativität nur schwer entfalten. Palmer selbst gab zu, dass viele seiner Läufe in der letzten Saison nicht innerhalb der vom Trainer definierten „sicheren Zonen" lagen, und er wagte es nicht, sich vorwärts zu bewegen, selbst wenn Platz zur Verfügung stand.
Nach Alonsos Ankunft gab es eine klare philosophische Veränderung. Er gab den Offensivspielern völlige Freiheit und ermutigte Palmer, sich mutig einzuschalten, flexibel zu bewegen und sein Talent voll auszuschöpfen. Die Veränderung spiegelt sich direkt in den Torstatistiken wider: Palmer und João Pedro erzielten in 38 Premier-League-Spielen der letzten Saison zusammen nur 2 Tore, aber in nur zwei Spielen der neuen Saison hat das Duo bereits 3 Tore erzielt. Die Offensivkombination aus João Pedro, Morgan Rogers und Palmer hat durchweg für Überraschungen gesorgt, mit kontinuierlich aufregenden Momenten auf dem Feld. Die Fans müssen nicht mehr qualvoll auf den Schlusspfiff warten, sondern genießen das Spiel selbst.
Natürlich dürfen hinter der glänzenden Offensive die defensiven Schwachstellen nicht übersehen werden. Alonso misst dem Ballbesitz weniger Bedeutung bei. In den ersten beiden Ligaspielen betrug Chelseas Ballbesitzquote nur 32,4%, die niedrigste unter den fünf Trainern der Boehly-Ära. Der 4:3-Thriller-Sieg über Brighton offenbarte die versteckten Gefahren vollständig, da die Blues früh eine 3:0-Führung aufbauten, dann aber in der zweiten Halbzeit eine lange Phase passiver Verteidigung erlebten. Während des gesamten Spiels betrug Brightons Ballbesitzquote 74,4%, und Chelsea absolvierte nur 146 Pässe, ein Teamrekord für den niedrigsten Wert in der Premier League seit Beginn dieser Statistik.
Das Team ist auf ein Dreierkettensystem umgestiegen, und die Eingewöhnungszeit ist noch kurz. Mittelfeldgeneral Caicedo wurde in diesem Spiel nach nur 14 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt, was die versteckten Gefahren im Mittelfeld weiter verschärfte. Nach dem Spiel erklärte Alonso, dass das Team nicht bewusst eine Kontertaktik gewählt habe und keinen starren Ballbesitzanteil verfolgen werde, sondern sich stattdessen den Spielverhältnissen anpassen werde.
Als Nächstes trifft FC Chelsea auswärts auf Meister Arsenal, was die erste große Prüfung der neuen Saison darstellt. Seit 2021 haben die Blues Schwierigkeiten, gegen die Gunners zu gewinnen, und es sind von außen Fragen aufgetaucht: Kann ein so offener Spielstil den Test im Emirates Stadium bestehen? Alonso bleibt diesbezüglich klar im Kopf und erklärt, dass er die Taktik, die gegen Brighton angewendet wurde, nicht einfach wiederholen wird, sondern dass das Team Anpassungen vornehmen wird, um den Gunners entgegenzuwirken und deren Stärken auszunutzen sowie Schwächen zu mindern.
Der Weg wird sicherlich nicht glatt sein, und das Auswärtsspiel gegen Arsenal ist eine schwierige Hürde. Aber es ist unbestreitbar, dass die Fans an der Stamford Bridge unter Alonsos Führung im Vergleich zum langweiligen Ballbesitzfußball früherer Trainer endlich wieder die Freude am Fußball erleben.
Übersetzt von KI.
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