Laut Chronicle Live ehrte der Hamburger SV die kürzlich verstorbene Vereinslegende Kevin Keegan mit einer riesigen TIFO in seinem ersten offiziellen Heimspiel der neuen Saison. Die TIFO auf den Tribünen zeigte einen lächelnden Keegan im Trikot des Hamburger SV mit den Worten „Kevin Keegan Superstar“.

Keegan war im Alter von 75 Jahren an Krebs verstorben. Anfang des Jahres hatte er öffentlich seinen Kampf gegen den Krebs im Stadium vier bekannt gegeben. Nach der Nachricht von seinem Tod drückte die gesamte Fußballwelt ihr Beileid aus.

Keegan war nicht nur eine Legende für Newcastle United, sondern hinterließ auch im deutschen Fußball tiefe Spuren. 1977 verließ er FC Liverpool, um sich dem Hamburger SV anzuschließen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er mit FC Liverpool bereits dreimal die englische Meisterschaft sowie den Europapokal der Landesmeister und zwei UEFA-Pokale gewonnen.
Nach seinem Wechsel zum Hamburger SV wurde Keegan mit seiner herausragenden Leistung und seinem ausgeprägten persönlichen Charme schnell zu einem Idol für die lokalen Fans. Obwohl er nicht groß war, brachte ihm seine außergewöhnliche Kopfballstärke in Deutschland den Spitznamen „Mighty Mouse“ ein.
Während seiner Zeit beim Hamburger SV gewann Keegan zweimal in Folge den Ballon d'Or. Zu dieser Zeit hatten nur wenige Legenden wie Alfredo Di Stéfano, Franz Beckenbauer und Johan Cruyff diese Auszeichnung mindestens zweimal gewonnen.
Keegan bestritt 90 Spiele für den Hamburger SV und erzielte dabei 32 Tore. Er verhalf der Mannschaft nach 19 Jahren wieder zur deutschen Meisterschaft und führte sie auch ins Finale des Europapokals der Landesmeister, wo sie letztendlich gegen Nottingham Forest verlor.
Keegans ehemaliger Teamkollege beim Hamburger SV, Horst Hrubesch, erinnerte sich: „Keegan war die Art von Spieler, die sich jedes Team auch heute noch wünschen würde. Er stellte das Team immer an erste Stelle und hatte eine Art, jeden um sich herum zu motivieren.“
Hrubesch sagte dem Kicker in einem früheren Interview auch: „Es gab niemanden wie Kevin. Wenn er nicht auf der Welt existieren würde, müsste man ihn erfinden. Er war der erste Pop-Superstar in der Bundesliga-Geschichte.“
Hrubesch verriet auch, dass Keegan eine fast unerschöpfliche Leidenschaft für Fußball hatte und oft selbst verschiedene fußballbezogene Minispiele entwarf. Auf dem Weg vom Trainingsplatz zurück in die Umkleidekabine versuchte er, den Ball in jedes Loch zu treten, das er im Zaun sehen konnte, und zielte dann auf jeden Mülleimer entlang des Weges.
Ein anderer ehemaliger Teamkollege beim Hamburger SV, Bernd Wehmeyer, erwähnte insbesondere Keegans bescheidene Seite: „Er war sehr bodenständig. Er war bereits ein Weltklasse-Superstar, als er zum Team kam, aber ich habe ihn nie gesehen, wie er eine Autogrammanfrage ablehnte. Für Kevin gab es so etwas wie ‚Lastenmanagement‘ nicht; er gab in jeder Trainingseinheit 100 %.“
Leider führte die großartige Hommage der Hamburger SV-Fans auf den Rängen nicht zu einem Sieg für die Mannschaft auf dem Feld. Der Hamburger SV verlor das Spiel am Sonntag letztendlich mit 0:5 gegen Mainz.
Übersetzt von KI.
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