Nach Grossos Entlassung durch AC Florenz nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen analysierte die italienische Zeitung Corriere dello Sport die Gesamtleistung der italienischen Weltmeister-Generation von 2006, die ins Traineramt wechselten. Die Daten zeigen, dass diese Spieler-Legenden als Trainer erhebliche Schwierigkeiten haben, beeindruckende Ergebnisse zu erzielen.

Grosso übernahm AC Florenz in dieser Saison und wurde nach nur drei Spieltagen der Serie A entlassen: Alle drei Spiele gingen verloren, mit 1 erzieltem Tor und 9 Gegentoren, was ihn mit null Punkten zurückließ. Er war der erste Cheftrainer, der seinen Posten in den fünf besten europäischen Ligen in dieser Saison aufgab. Dies ist die fünfte Entlassung in Grossos Trainerkarriere und verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen die Trainer der Meistergeneration von 2006 konfrontiert sind.
Insgesamt 9 Mitglieder des Weltmeisterkaders von 2006 wurden professionelle Cheftrainer. Die Statistiken umfassen insgesamt 2263 offizielle Spiele: 974 Siege, 578 Unentschieden und 711 Niederlagen, mit einer Gesamtgewinnquote von nur 43 %. Der Ruhm ihrer Spielertage übertrug sich nicht auf die Trainerbank; stattdessen brachte der Weltmeister-Status extrem hohe externe Erwartungen mit sich, was ihren Spielraum für Fehler erheblich einschränkte.
Rangliste der 9 Trainer (nach Gewinnquote)
1. Cannavaro: 264 Trainerspiele, 55 % Gewinnquote – die höchste in der Gruppe nach zwei Meistertiteln im chinesischen Fußball.
2. Pirlo: 141 Trainerspiele, 50 % Gewinnquote – führte Juventus zum Gewinn der Coppa Italia und des italienischen Supercups.
3. Gattuso: 388 Trainerspiele, 45 % Gewinnquote – derzeit Trainer von Lazio mit einer vielfältigen Trainerkarriere.
4. Filippo Inzaghi: 413 Trainerspiele, 44 % Gewinnquote – derzeit verantwortlich für Palermo in der Serie B.
5. Grosso: 288 Trainerspiele, 43 % Gewinnquote – nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen bei AC Florenz wurde seiner Bilanz eine weitere Entlassung hinzugefügt.
6. Oddo, Gilardino: Beide haben eine Gewinnquote von 37 %.
7. Nesta: 35 % Gewinnquote – führte Avellino letzte Saison in die Aufstiegs-Playoffs der Serie B.
8. De Rossi: 80 Trainerspiele, 34 % Gewinnquote – belegt den letzten Platz unter den 9 mit einem ähnlich schwachen Saisonstart als Trainer von Genua.
Corriere dello Sport kommentierte: „Der Status eines Weltmeisters ist kein Garant für Trainer-Erfolg. Für diese Helden, die in Berlin gewonnen haben, ist die Trainerbank weitaus tückischer als die Weltcup-Bühne. Ihre glanzvollen Erfolge als Spieler sind stattdessen zu einer schweren Last geworden, da Außenstehende jedes ihrer Spiele nach höheren Standards bewerten."
Übersetzt von KI.
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