Der FC Liverpool hat offiziell einen Fünfjahresvertrag über das Trikotsponsoring mit Turkish Airlines bekannt gegeben. Laut The Athletic ergaben anonyme Vereinsquellen, dass der Gesamtwert dieses Geschäfts für den FC Liverpool 300 Millionen Pfund übersteigt.

Ab der Saison 2027/28 wird Turkish Airlines Standard Chartered ersetzen, dessen Vertrag am Ende dieser Saison ausläuft.
Der FC Liverpool erwartet, dass dieser Deal über 60 Millionen Pfund pro Jahr einbringt, und ist der Ansicht, dass er damit die teuerste „nur auf der Vorderseite des Trikots"-Vereinbarung in der Geschichte der Premier League ist.
Das Logo von Standard Chartered ziert die Vorderseite der Trikots des FC Liverpool seit 2010, als es Carlsberg als Trikotsponsor des Vereins ablöste, und zahlt dem FC Liverpool derzeit etwa 50 Millionen Pfund pro Jahr.
Ben Latty, Chief Commercial Officer des FC Liverpool, erklärte im Juli gegenüber The Athletic, dass der Verein Gespräche mit „allen möglichen Marken auf dem Markt" führe, da sich der Trend zu einer bevorstehenden Änderung des Trikotsponsorings immer deutlicher abzeichnete.
Turkish Airlines wird der sechste Trikotsponsor in der Geschichte des FC Liverpool sein. Die vorherigen fünf waren: Hitachi (1979–1982), Crown Paints (1982–1988), Candy (1988–1992), Carlsberg (1992–2010) und Standard Chartered (2010–2027).
Standard Chartered hat eine Vereinbarung getroffen, seine Partnerschaft als globaler Partner des FC Liverpool nach Ablauf seines Vertrags im Mai fortzusetzen.
Die bestehende Partnerschaft des FC Liverpool mit Japan Airlines (JAL) bleibt unverändert; dieser Vertrag läuft im Mai aus, woraufhin die Partnerschaft mit Turkish Airlines offiziell beginnt.
Wie schneidet der Deal des FC Liverpool in der Premier League ab? — Analyse von TA-Reporter Philip Buckingham
In einer Ära zunehmender finanzieller Beschränkungen im Fußball werden kommerzielle Einnahmen immer wichtiger. Es besteht kein Zweifel, dass der FC Liverpool eine hohe Summe erhalten hat, um seine Bilanz ab der Saison 2027/28 zu stärken.
Die genauen Zahlen werden nicht öffentlich bekannt gegeben, und die gesamten kommerziellen Einnahmen werden in den Büchern verbucht. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass es in der Premier League kein größeres Geschäft dieser Art gibt. Die Partnerschaft von Manchester United mit Snapdragon (Marke der Tochtergesellschaft Qualcomm) wurde zuvor von The Athletic auf etwa 60 Millionen Pfund pro Jahr geschätzt, was die beiden Rivalen ungefähr gleichauf liegen lässt.
Man geht davon aus, dass die langfristige Vereinbarung von Manchester City mit Etihad Airways höhere Erträge bringt, aber dieser Deal beinhaltet auch die Namensrechte für das Stadion. Das Gleiche gilt für Arsenal und ihren langjährigen Partner Emirates.
Dieser Fünfjahresvertrag mit Turkish Airlines läuft bis 2033 und kommt zu einer Zeit, in der andere Vereine mit Sponsoring-Deals zu kämpfen haben. Der FC Chelsea begann im letzten Monat seine vierte Premier-League-Saison in Folge ohne Trikotsponsor und konnte schließlich eine einjährige Kurzzeitpartnerschaft mit der Circle Internet Group abschließen, um diese Saison abzudecken. Seine Suche nach einem langfristigen Partner geht weiter.
Die jüngste Steigerung der kommerziellen Einnahmen des FC Liverpool verdeutlicht auch die Kluft zwischen den sogenannten „Big Six" und dem Rest der Premier League. Der Trikotsponsoring-Deal von Aston Villa mit Visit Rwanda ist bis zu 20 Millionen Pfund pro Jahr wert, ähnlich dem neuen Deal von Newcastle United mit Knox. Andere Premier-League-Teams wären begeistert, wenn sie einen Deal finden könnten, der ein Sechstel des neuen Sponsoringvertrags des FC Liverpool wert ist.
Übersetzt von KI.
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