Laut Globo Esporte hat Ednaldo Rodrigues, Präsident des brasilianischen Fußballverbands (CBF), seine Ablehnung des von Infantino vorgeschlagenen Reformplans für die kommerzielle Abwicklung von Wettbewerben geäußert.

Der Präsident des brasilianischen Fußballverbandes kommentierte einen umstrittenen Plan, der von FIFA-Präsident Gianni Infantino unterstützt wird. Der Plan sah ursprünglich vor, ein Unternehmen zu gründen, das große FIFA-Wettbewerbe verwaltet und Minderheitsbeteiligungen an private Investoren verkauft.
Während seines Besuchs in Teresina zur Einweihung des Fußballentwicklungszentrums Piauí äußerte der Verbandspräsident seinen Widerstand gegen den Vorschlag und erklärte, dass die CONMEBOL die südamerikanische Position gemeinsam diskutieren werde.
Er erklärte: „Wir besprechen dies mit der CONMEBOL, aber es ist keine Lösung, die wir bevorzugen. Wir werden gemeinsam mit der CONMEBOL eine Entscheidung treffen. Ich persönlich bin jedoch dagegen, diese Rechte zu verkaufen."
Der FIFA-Plan sah die Gründung eines Unternehmens namens FIFA Forward Enterprise (FFE) vor, das das Geschäft von Wettbewerben wie der FIFA-Weltmeisterschaft und der Klub-Weltmeisterschaft zentral betreiben sollte. Die FIFA schätzte, dass durch den Verkauf von Minderheitsbeteiligungen an private Investoren etwa 4,2 Milliarden US-Dollar aufgebracht werden könnten, während die Kontrollmehrheit beim neuen Unternehmen verbleiben würde.
Der Plan stieß jedoch im internationalen Fußball auf starken Widerstand. Die UEFA war die erste kontinentale Konföderation, die sich öffentlich gegen die Maßnahme aussprach, da sie mangelnde Transparenz des Vorschlags kritisierte und erklärte, dass die Fußballverwaltung nicht als kommerzieller Vermögenswert behandelt werden dürfe. In den folgenden Tagen verstärkten sich Kritik von Managern, Gewerkschaften und FIFA-Insidern den Widerstand weiter.
Unter Druck gab Infantino nach und gab den Plan zur Gründung des Unternehmens auf. Dennoch dauerte die politische Krise an. Die UEFA lehnte den FIFA-Präsidenten weiterhin ab und versuchte, den Druck auf Infantino zu erhöhen. Infantino hofft, bis zur voraussichtlichen Wahl im März 2027 im Amt zu bleiben, aber einige europäische Fußballverbände haben ihre Unterstützung für seine mögliche Wiederwahl zurückgezogen.
Der Besuch nach Teresina diente der Teilnahme an der Einweihungsfeier des Fußballentwicklungszentrums Piauí. Das Zentrum ist Teil des Erbes der FIFA-Weltmeisterschaft 2014 und soll die lokale Fußballinfrastruktur stärken sowie als Basis für Jugendtrainingswettbewerbe im Bundesstaat Piauí dienen. Es wird erwartet, dass das Zentrum dazu beitragen wird, Spieler zu entwickeln und die Bedingungen für die lokale Fußballentwicklung zu verbessern.
Übersetzt von KI.
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