Laut Medienberichten wurde die Zukunft des spanischen Mittelfeldspielers Rodri mit Barcelona in Verbindung gebracht. Der Gewinner des Goldenen Balls sprach kürzlich über seine Erziehung und beschrieb, wie er professionellen Fußball und Universitätsstudium miteinander vereinbarte.

Rodri war schon immer der Überzeugung, dass es genauso wichtig ist, ein guter Mensch zu sein, wie technische Fähigkeiten auf dem Spielfeld zu entwickeln. Diese Philosophie stammt aus seiner Erziehung durch die Eltern. Der Mittelfeldspieler von Manchester City hat sein Universitätsstudium mittlerweile abgeschlossen und einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Jaume I in der Valencianischen Gemeinschaft erworben.
Nach seiner Aussage war die Fortsetzung seines Studiums auch ein Versprechen, das er seinen Eltern gab – dass er seinen Fußballtraum vollständig verfolgen könne, solange er sein Studium nicht aufgebe. Rodri erklärte: „Bildung war in unserer Familie immer sehr wichtig."
Viele können sich kaum vorstellen, dass er seine Universitätskurse absolvierte, während er für Manchester City spielte. Zunächst entschied er sich sogar für ein Fernstudium. Nach seinem Abgang aus der Jugendakademie von Villarreal im Alter von 18 Jahren zog Rodri in ein Studentenwohnheim und führte ein Leben ähnlich dem eines gewöhnlichen Universitätsstudenten.
„Meine Kommilitonen gingen nach dem Training zurück in ihre Wohnungen, aber ich trainierte zuerst, ging dann zum Unterricht und kehrte dann ins Studentenwohnheim zurück. Dort traf ich Leute aus verschiedenen Teilen Spaniens."
Rodris Karriere entwickelte sich sehr schnell. Er spielte nur eine Saison für Atlético Madrid, bevor Manchester City ihn verpflichtete. Aber selbst nach dem Aufstieg in die Top-Liga gab er sein Studium nicht auf.
„Ich war erst 19, als ich zum ersten Mal in La Liga spielte, und ich war damals noch an der Universität. Viele Leute fragten: ‚Ist das dieselbe Person?'"
Rückblickend auf diese Zeit glaubt Rodri, dass es eine sehr positive Erfahrung war. „Ich habe diese vier Jahre wirklich genossen. Es half mir nicht nur, mich weiterzuentwickeln, sondern tat auch meiner mentalen Gesundheit gut, denn das Studium ermöglichte es mir, mich vorübergehend vom Fußball abzulenken und zu entspannen."
Selbst nach seinem Wechsel zu Manchester City kehrte Rodri persönlich an die Universität zurück, um Prüfungen abzulegen oder Unterlagen einzureichen. Er hat auch eine besondere Verbindung zur Schule, da er dort seine Frau Laura Iglesias kennengelernt hat.
Laura studiert Medizin und konzentriert sich im Gegensatz zu vielen Spielerfrauen nicht auf Fußball, was Rodri eine völlig andere Perspektive eröffnete. Er sagte lachend einmal: „Ich höre nicht gerne, wie Leute mit mir über ein Unentschieden gegen Celta sprechen."
Rodri hat professionellen Fußball nie als Ausrede benutzt, um sein Studium zu vernachlässigen. Stattdessen ermutigt er junge Spieler, ihre Ausbildung konsequent abzuschließen. Er sagte: „Offensichtlich kann man nicht genau das gleiche Tempo wie andere Studenten beibehalten, aber wenn man Leidenschaft und Engagement hat, kann man es definitiv schaffen. Es dauert nur länger. Bei mir hat es sechs statt vier Jahre gedauert."
Während er für Manchester City spielte, nutzte Rodri auch Teamurlaube zum Lernen. „Normalerweise, wenn das Trainerteam Urlaub hat, plane ich mein Studium für den Nachmittag."
Das Gleichgewicht zwischen Fußball und Studium war jedoch nicht immer reibungslos. Rodri erzählte einmal eine Anekdote: Er war so sehr auf das Lernen konzentriert, dass er tatsächlich vergaß, dass er an diesem Tag ein Spiel hatte.
„Kennen Sie diesen Albtraum? Sie sind wieder in der Schule und merken plötzlich, dass Sie eine Prüfung vergessen haben. Bei mir ist das wirklich passiert, nur nicht in der Schule, sondern auf einem La Liga-Spielfeld."
Zu dieser Zeit musste er eilig zum Stadion fahren. „Ich fühlte mich wie James Bond in einem Opel, fuhr durch die Straßen und kam völlig durcheinander im Stadion an. Ich bekam an diesem Tag einen schweren Verweis, aber es war tatsächlich meine eigene Schuld."
Diese Erfahrung machte Rodri auch klar, dass man zur Vereinbarkeit von Fußball und Studium klare Planung und striktes Zeitmanagement braucht.
Heute zeigt der Weg des zweiten spanischen Goldenen-Ball-Gewinners auch eine andere Seite von ihm außerhalb des Spielfelds: Selbstdisziplin, Fokus und ein Engagement für den Wert von Bildung.
Übersetzt von KI.
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