Am 24. August gab der Hamburger SV offiziell bekannt, dass der Verein den 27-jährigen nigerianischen Stürmer Terem Moffi verpflichtet hat. Der Mittelstürmer wechselt vom französischen Erstligisten OGC Nizza zum Hamburger SV.

Moffi absolvierte am vergangenen Wochenende seine medizinische Untersuchung im Athleticum in der Nähe des Volksparkstadions in Hamburg und unterzeichnete anschließend seinen Vertrag beim Verein. Nach seinem Transfer trägt er die Trikotnummer 9.
Umfassende internationale Fußballerfahrung
Katharina Krüger, Vorstandsmitglied für Sport beim Hamburger SV, sagte: „Terem passt sehr gut in unsere Kaderplanung. Seine Ankunft gibt uns mehr Optionen und Variationen auf der Mittelstürmerposition und stärkt die Gesamtstärke der Mannschaft."
Sie wies auch darauf hin, dass Moffis bisherige Karriere ihm reichhaltige internationale Fußballerfahrung eingebracht hat. „Wir freuen uns sehr, dass Terem nach Hamburg kommen kann, und heißen ihn herzlich willkommen."
Sportdirektor Claus Costa zeigte sich ebenfalls zufrieden mit der Verpflichtung. Er sagte: „Wir freuen uns sehr, Terem verpflichtet zu haben. Er ist ein Stürmer, der für Gegner aufgrund seiner Körperlichkeit, Entschlossenheit und Spielweise schwer zu kontrollieren ist."
Costa betonte insbesondere Moffis Stärken: „Er ist ständig in der Lage, hinter die gegnerische Abwehr zu attackieren, hat eine starke Präsenz im Strafraum und ist auch sehr gut darin, den Ball mit dem Rücken zum Tor zu halten. Wir glauben, dass er die Offensivkraft der Mannschaft weiter verstärken und auch mehr taktische Variationen im gesamten Kader ermöglichen kann."
„Das Wichtigste ist jetzt, ihm zu helfen, sich so schnell wie möglich in die Mannschaft zu integrieren, damit wir mit viel Energie und Selbstvertrauen in die neue Bundesliga-Saison starten können."
Karriere in sechs Ländern
Moffi wurde am 25. Mai 1997 in Calabar, einer Hafenstadt in Nigeria, geboren. Obwohl er erst 27 Jahre alt ist, hat seine Karriere bereits Kontinente überquert – er hat in sechs verschiedenen Ländern gespielt, und Deutschland wird das siebte sein.
Im Alter von 17 Jahren wechselte Moffi nach England, um an der Buckswood Football Academy zu trainieren. Danach begann er seine professionelle Laufbahn in Litauen.
Moffi spielte für FK Kauno Žalgiris und FK Riteriai, bevor er im Januar 2020 zu KV Kortrijk nach Belgien wechselte. Im Herbst desselben Jahres folgte sein Wechsel zum FC Lorient in die französische Ligue 1.
Anfang 2023 verpflichtete ihn OGC Nizza, wo er sich zu einem gefährlichen Angreifer in der Ligue 1 entwickelte. In der zweiten Hälfte der letzten Saison spielte Moffi leihweise für den portugiesischen Klub FC Porto.
In seiner bisherigen Karriere hat Moffi in 228 offiziellen Spielen 88 Tore und 13 Vorlagen erzielt.
Neben seiner Vereinserfahrung ist Moffi auch nigerianischer Nationalspieler. Seit seiner ersten Nominierung in die Nationalmannschaft im Jahr 2021 hat er 23 Spiele für Nigeria bestritten, dabei 6 Tore erzielt und 2 Vorlagen gegeben. Im Oktober 2023 stand er zusammen mit seinem künftigen Hamburger SV-Teamkollegen Tolu Arokodare in der Startelf Nigerias.
Moffi: Der HSV ist immer noch ein großer Club im Weltfußball
Bezüglich seines Wechsels zum Hamburger SV offenbarte Moffi, dass der Cheftrainer bei ihren Gesprächen einen sehr positiven Eindruck hinterlassen habe.
„Der Trainer war in unseren Gesprächen wirklich sehr überzeugend. Natürlich waren auch die Stadt Hamburg, die leidenschaftlichen Fans hier und die allgemeine Ausrichtung des Vereins wichtige Faktoren bei meiner Entscheidung."
Moffi sprach auch über die Geschichte und Bedeutung des Hamburger SV: „Obwohl der Hamburger SV in den letzten Jahren in der 2. Bundesliga gespielt hat, ist dieser Verein immer noch ein großer Name weltweit."
„Als ich meinem Vater vom Interesse des HSV erzählte, wusste er sofort, um welchen Verein es sich handelte, und war sehr begeistert. Das war für mich eine großartige Sache. Jetzt bin ich sehr glücklich, wirklich ein Teil der Geschichte dieses Vereins zu sein."
Bezüglich seines Spielstils erklärte Moffi, dass Toreschießen zwar das ist, was ein Stürmer am liebsten tut, der Beitrag zur Mannschaft aber ebenso wichtig sei.
„Als Stürmer liebe ich es natürlich, Tore zu schießen, aber ich liebe es auch, für die Mannschaft zu arbeiten und dem ganzen Team zu helfen, geeint zu bleiben."
„Ich bin noch neu in der Mannschaft, und am Anfang ist das für jeden etwas gewöhnungsbedürftig. Ich freue mich aber darauf, alle in der Mannschaft kennenzulernen und möchte so schnell wie möglich mit dem Team spielen."
Übersetzt von KI.
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