Der Finanzexperte Marco Bellinazzo hat in einem Exklusivinterview mit Radio Napoli Centrale eine detaillierte Analyse der Risiken von Finanzprüfungen für Serie A-Teams gegeben. Er nannte ausdrücklich Juventus Turin und Como als zwei Teams mit erheblichen Finanzproblemen, die höchstwahrscheinlich bis zum nächsten Frühjahr mit UEFA-Finanzprüfungen und damit verbundenen Sanktionen konfrontiert sein werden.

Bellinazzo erläuterte zunächst die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den italienischen nationalen Finanzregeln und den Financial Fair Play (FFP)-Regularien der UEFA. Die grundlegende Buchhaltungslogik beider hat sich angenähert: Beide vergleichen die Gesamtausgaben eines Teams (einschließlich Gehälter, Abschreibungen, Transfergebühren und Beraterprovisionen) mit seinen Gesamteinnahmen und dem Durchschnitt der Kapitalgewinne von drei Jahren. Das Verhältnis von Ausgaben zu Einnahmen muss innerhalb von 70 % gehalten werden.
Der wichtigste Unterschied liegt im Abrechnungszeitraum: Die UEFA verwendet eine Kalenderjahresabrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember, während die italienische Liga zwar auch jährlich abrechnet, sich der Zeitraum jedoch flexibel an die Sommer- und Wintertransferfenster anpasst. Darüber hinaus unterscheiden sich die Strafmaßnahmen erheblich. Die Finanzregeln der Serie A beschränken nur die Transferaktivitäten eines Teams und beinhalten Korrekturklauseln für Kapitalspritzen und Liquidität, was einen größeren Fehlerspielraum ermöglicht.
Im Gegensatz dazu verhängt die UEFA extrem strenge Strafen, um das Gleichgewicht von Einnahmen und Ausgaben sowie die Dreijahresdefizitgrenze für Teams in europäischen Wettbewerben zu überwachen. Sobald ein Team die Grenze überschreitet, wird ein gestaffeltes Strafsystem ausgelöst: Geringfügige Strafen umfassen Beschränkungen bei der Registrierung von Spielern der ersten Mannschaft und Geldstrafen, während schwere Strafen den Ausschluss von europäischen Wettbewerben beinhalten.
Basierend auf der finanziellen Situation verschiedener Teams in dieser Saison gab Bellinazzo eine klare Warnung heraus: Mehrere Serie A-Teams stehen unter finanziellem Druck, wobei Juventus Turin und Como die größten Risiken aufweisen. Beide Teams haben absehbare Finanzdefizitprobleme.
Juventus Turin hatte zuvor eine Vergleichsvereinbarung mit der UEFA unterzeichnet und steht weiterhin unter finanzieller Aufsicht. Der Aufsteiger Como wird höchstwahrscheinlich gezwungen sein, eine ähnliche Vergleichsvereinbarung zu unterzeichnen, die zu strengeren Transferbeschränkungen führt. Dies ist auch der Hauptgrund, warum viele Serie A-Teams während des Sommer-Transferfensters dieser Saison sehr aktiv waren und zahlreiche Spieler akquirierten und verkauften – die Teams erwarteten eine erhebliche Verschärfung des zukünftigen Spielraums für Transferoperationen und nutzten das frühe Fenster, um ihre Kader anzupassen.
Bellinazzo schloss mit der Feststellung, dass der nächste Frühling ein kritischer Zeitpunkt für die Strafankündigungen der UEFA sein wird und Juventus Turin und Como entscheidenden Prüfungen gegenüberstehen werden. Ihre anschließende Transferfreiheit, Kadergröße und sogar die Teilnahmeberechtigung an europäischen Wettbewerben werden strengen Beschränkungen unterliegen.
Übersetzt von KI.
Die AF-Website ist jetzt online! Vollständige Nachrichten, Kommentare, Spieldetails und Statistiken auf dem Computer. Besuchen Sie: www.allfootballapp.com
Juventus
Como
Todos os comentários