In einem Interview mit Sport sprach Villa über seine Kindheit und den Einfluss seines Vaters auf ihn.


Der junge Villa und sein Vater
David Villa wuchs in einem bescheidenen Wohngebiet in Tuilla in einer Bergarbeiterfamilie auf. Seine geringe Körpergröße und ein schwerer Unfall im Alter von 4 Jahren prägten seine Kindheit und formten seinen Charakter.
Villa erinnerte sich: „Mein Vater sagte mir, dass ich wegen des Gipsverbandes nicht mit dem rechten Bein treten konnte, also lehnte ich mich an die Wand, und er passte mir den Ball zu, damit ich mit dem linken Fuß schießen konnte."
Sein Vater, Mel, war Bergarbeiter. Villa betrachtet sowohl seinen Vater als auch seine Mutter als seine wichtigsten Vorbilder. Die Strapazen der Arbeit im Bergwerk, die täglichen Risiken und ein schwerer Unfall, den sein Vater vor der Rente erlitt, beeinflussten Villas Verständnis von Aufopferung und Bescheidenheit.
Im Alter von 4 Jahren brach er sich das Oberschenkelknochen, als ein anderes Kind beim Spielen in der Schule auf ihn fiel. Villa sagte: „Ich hatte einen sehr schweren Unfall, als ich 4 war, aber mit der Unterstützung meiner Eltern und meinem Wunsch, Fußball zu spielen, habe ich es überstanden; die Rehabilitation zwang mich auch, beide Beine zu trainieren."
Ärzte befürchteten, dass eines seiner Beine kürzer als das andere sein würde, und sein Vater „verließ nichts dem Zufall", um eine Lösung zu finden. Villa lag mehrere Monate mit Gips im Krankenhaus, die Beine hochgelagert, aber glücklicherweise war die Behandlung letztendlich erfolgreich.
Die Rehabilitation zwang ihn, beide Beine zu trainieren, was seiner Meinung nach zu einem entscheidenden Vorteil in seiner Karriere wurde: „Die Rehabilitation zwang mich, beide Beine zu trainieren, was es mir auch heute ermöglicht, mit beiden Füßen zu schießen."
Nach der Rehabilitation war Villa entschlossener denn je, Fußball zu spielen. Er bewarb sich bei Real Oviedo, wurde aber abgelehnt. Dieser Rückschlag führte ihn nach Langreo, wo er sich hervorzutun begann, und später zu seinem Heimatverein Sporting Gijón wechselte.
Dort hatte er zwei Vorbilder: Quini und Enrique. Ersterer lehrte ihn Charakter und Professionalität, während Letzterer ihm Intensität und Engagement vermittelte. Später spielte er für Zaragoza, Valencia, Barça und Atlético Madrid und gewann die Weltmeisterschaft und Europameisterschaft mit der spanischen Nationalmannschaft.
Über seine Bewunderung für Raúl sagte er: „Ich hatte das Glück, die Nummer 7 zu tragen, die ich sehr mag, aber für mich ist die Nummer nicht wichtig, sondern dass ich die spanische Mannschaft repräsentiere und Meisterschaften für Spanien gewinne."
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