Journalist Luca Bianchin schrieb in der Gazzetta dello Sport über Amorims Vision für AC Milan und die Strategie des Clubs für junge Spieler.

"AC Milan hat bewusst einen Kader zusammengestellt, in dem junge Spieler wichtige Ersatzspieler sind, nicht die dritte Wahl. Amorim sprach darüber mit Camarda, der nun der Backup für die Position des Mittelstürmers ist: ‚Ich brauche nicht zu viele Optionen. Wenn Gonçalo Ramos nicht verfügbar ist, werde ich ihn spielen lassen. Er muss das Gefühl haben, dass er Ramos' Backup ist, nicht die dritte Wahl. So wird er sich schneller entwickeln.' Dasselbe gilt für Diawara, der in der Hierarchie der Innenverteidiger im Drei-Mann-Abwehrsystem an fünfter Stelle steht; Comotto befindet sich in einer ähnlichen Situation und rückt mit Riccis Abgang einen Platz im Mittelfeld auf. Und dann ist da noch Torriani, der offiziell Maignans Backup geworden ist. Auf dem Papier ist dies ein gutes Zeichen für den italienischen Fußball. Für Amorim ist dieser Schritt heikel: Er muss beurteilen, wann er junge Spieler einsetzt, wann er sie nicht einsetzt und was er sagen muss, um sie auf das Spiel vorzubereiten. Das ist keine kleine Herausforderung."

Amorim muss dieses Problem dann durch regelmäßige Rotation managen. Es ist nicht einfach, alle zufriedenzustellen, und Milans neuer Trainer scheint das nicht zu seinem primären Ziel zu machen: Er hat bereits seine Tendenz gezeigt, klare Entscheidungen bei Tomori und Fofana zu treffen, ohne zu zögern. Es wird erwartet, dass er großzügig rotiert und Spieler auf mehreren Positionen einsetzt. Die relativ gesetzten Spieler werden Gila, Rabiot, Ramos und möglicherweise Pavlovic sein. Pulisic ist jedoch ein Fragezeichen: Kann er sich mit der richtigen Einstellung ins Team integrieren?

Übersetzt von KI.

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