In einem Interview mit der Gazzetta dello Sport erklärte Gasperini, dass er den Transfer von Manu Koné zu Chelsea nie blockiert habe, was früheren Gerüchten widerspricht.

"Ich hatte nichts damit zu tun, und ich habe den Transfer nie blockiert. Vor dem Spiel gegen Lecce hatte ich noch nicht einmal etwas von Koné gehört. Danach gab es keine Zeit für Verhandlungen. Außerdem haben wir nie ein offizielles Angebot von Chelsea erhalten."
Zuvor gab es Gerüchte, dass Gasperini sogar mit seinem Rücktritt drohen könnte, sollte Koné die Atalanta verlassen. Der italienische Trainer dementierte jedoch auch diese Behauptung.
Konés Transfer löste in den letzten Stunden vor Schließung des Sommer-Transferfensters eine große Diskussion aus. Berichte deuteten darauf hin, dass Chelsea sehr an dem französischen Mittelfeldspieler interessiert war und die beiden Vereine sich zu einem bestimmten Zeitpunkt kurz vor einer Einigung über eine Ablösesumme von etwa 58 Millionen Euro befanden, wobei Chelseas Angebot möglicherweise fast 60 Millionen Euro erreichte.
Der Deal scheiterte jedoch letztendlich, und Koné blieb bei der Atalanta und ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil von Gasperinis Plänen. Da die Atalanta in die Champions League zurückkehrt und in der Serie A wettbewerbsfähig bleibt, stellte Gasperini auch klar, dass Konés Verbleib nicht auf sein Eingreifen zurückzuführen war, sondern darauf, dass Chelsea nie ein offizielles Angebot an die Atalanta unterbreitete.
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