Die Freude über die Neuzugänge des Hamburger SV in der Sommertransferperiode, wie Fabio Vieira, ist schnell verflogen. Die Mannschaft hat einen katastrophalen Start in die neue Bundesliga-Saison hingelegt: drei aufeinanderfolgende Niederlagen (0:2, 0:5, 0:5), kein Tor in drei Spielen erzielt und bereits 12 Gegentore kassiert. Der HSV liegt derzeit am Tabellenende. Dennoch vertraut die Vereinsführung Cheftrainer Mergim Polzin weiterhin. Beide Parteien haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt – es müssen nur noch Details geklärt werden.

Polzin erklärte in einem Interview mit DAZN: „Wir haben einen grundsätzlichen Konsens erreicht, jetzt bleiben nur noch die Details. Niemand muss sich Sorgen um meine Zukunft oder die des Trainerstabs machen." Die neue Sportdirektorin Katharina Krüger betonte ebenfalls ihre volle Unterstützung: „Die Phase des gegenseitigen Verständnisses ist abgeschlossen, und wir sind uns über die grundsätzliche Richtung einig. Es müssen nur noch einige Abläufe und kleinere Klauseln umgesetzt werden. Ich spüre keine Unruhe im Verein – ganz im Gegenteil: Die Spieler sind sich des gegenseitigen Wertes bewusst, niemand zweifelt an der Zukunft, und wir werden zusammen vorangehen."
Diese Aussagen wurden vor dem Spiel gegen Leipzig gemacht. Der Hamburger SV startete dabei einigermaßen gut, bekam dann aber Tore durch elementare Fehler und geriet danach ins Hintertreffen. In der zweiten Halbzeit kämpfte sich der HSV zurück, vergab mehrere gute Chancen, kassierte dann aber zwei Tore in schneller Folge – das Ergebnis war eine weitere 0:5-Niederlage. Trotz der herben Pleite versuchte Polzin, positive Aspekte zu erkennen: „Wenn man nur auf das Ergebnis schaut, war dieses Spiel genauso schlecht wie das letzte. Aber ich habe gesehen, dass die Mannschaft in vielen Belangen besser gespielt hat als im vorherigen Spiel."
Polzin machte aber auch deutlich, dass eine komplette Transformation notwendig ist: „Die Herausforderung ist klar, aber die Reaktion der Spieler stimmt mich optimistisch." Vor der Länderspielpause tritt der Hamburger SV auswärts in Köln an. Kapitän Nicolai Remberg fordert von der gesamten Mannschaft einen fokussierteren und stabileren Auftritt: „Punkte zu holen würde uns sicherlich sehr helfen. Aber ich würde nicht sagen, dass alles vorbei ist, wenn wir keine Punkte holen – das ist unrealistisch. Gute Ergebnisse würden zweifellos die Moral stärken."
Klaus Costa, Direktor Profifußball beim HSV, lehnt impulsive Entscheidungen in der Krise ab. Obwohl die bisherigen Ergebnisse enttäuschend sind, hofft der Verein, gegen Köln ein neues Gesicht zu zeigen. Trotz des geschwundenen Saisonoptimismus herrscht beim Hamburger SV keine Panik.
Übersetzt von KI.
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