Die brasilianische Fußballlegende Romário äußerte sich in einem Interview mit La Gazzetta dello Sport zur aktuellen FIFA-Weltmeisterschaft und erklärte, dass er Brasilien nicht als Favoriten auf den Sieg sieht. Dabei gestand er auch offen seine „Dankbarkeit" für Roberto Baggios verschossenen Elfmeter im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 1994.

Romário sprach zunächst über Brasiliens Leistung im Eröffnungsspiel gegen Marokko: „Brasilien hat in diesem Spiel sehr schlecht gespielt. Ein Unentschieden war schon großes Glück. Marokko hätte den Sieg verdient; ihre Leistung in der ersten Halbzeit war deutlich besser."

„Wir hatten Glück, dass wir nicht mehr Gegentore kassiert haben. Zum Glück glich sich die Situation später im Spiel allmählich aus."

Neymar wurde in Brasiliens Kader für diese Weltmeisterschaft aufgenommen, erholt sich aber derzeit von einer Verletzung.

„Ich traf Neymar vor dem Spiel, und er erzählte mir, dass seine Genesung gut voranschreitet und er bereit ist zu spielen. Auch wenn er das nächste Spiel nicht schafft, wird er beim übernächsten sicher dabei sein", sagte Romário.

„Ich denke, selbst wenn Neymar nicht bei 100 % ist, wird er immer noch besser spielen als die anderen Stürmer, die im ersten Spiel gespielt haben."

Nach Brasiliens erstem Weltmeisterschaftsspiel ist Romário nicht optimistisch bezüglich der Chancen des Teams auf den Titel.

„Natürlich hoffe ich, dass sie gewinnen können, aber meiner Meinung nach sind die Chancen gering. Die Favoriten sind in meinen Augen Frankreich, Spanien, Portugal und Argentinien."

Romário selbst gewann die Weltmeisterschaft 1994, als Brasilien Italien im Elfmeterschießen besiegte.

„Wir Brasilianer sind Baggio für seinen Fehler dankbar, aber ich weiß, dass er es bis heute bereut. Das ist traurig, denn er träumte sein ganzes Leben davon, im Finale der Weltmeisterschaft gegen Brasilien zu spielen und zu gewinnen."

Baresi war ein weiterer legendärer italienischer Spieler bei der Weltmeisterschaft 1994. Der ehemalige Verteidiger wurde vor einem Jahr wegen Lungenknoten operiert und erhält derzeit eine Immuntherapie.

„Ich war sehr traurig, diese Nachricht zu hören, und wünsche ihm eine schnelle Genesung. Möge Gott ihn und seine Familie segnen und seine Gesundheit schützen", sagte Romário.

„Er war der härteste Gegner, dem ich in meiner Karriere je begegnet bin. Ich bin mir nicht sicher, ob er der absolut beste Verteidiger war, aber er war sicherlich der schwierigste, mit dem man umgehen musste."

Zu den Fußballlegenden befragt, hat Romário keinen Zweifel, wer der größte Spieler aller Zeiten ist.

„Pelé ist zweifellos der Größte aller Zeiten – ohne Übertreibung. Ehrlich gesagt, wenn Fußball umbenannt werden würde, sollte er ‚Pelé' heißen", schloss er.

Übersetzt von KI.