Am Montag, Ortszeit, gab Valdano der portugiesischen Zeitung „A Bola“ ein Interview, in dem er das Thema einer erneuten Verpflichtung Mourinhos durch Real Madrid nach zwei titellosen Spielzeiten in Folge erörterte.

Valdano und Mourinho waren keine engen Freunde. Im Jahr 2010, als Mourinho seine erste Amtszeit als Trainer von Real Madrid begann, war Valdano Sportdirektor des Vereins, und sie hätten Freunde werden können. Doch die Reibereien zwischen den beiden hochverantwortlichen Positionen beschädigten schließlich die Beziehung – Valdano verließ seinen Posten, während Mourinho noch zwei weitere Jahre Trainer blieb.
Auf die Frage, ob „Mourinho Real Madrid diesmal zum Gewinn der Champions League führen kann“, antwortete Valdano: „Fast 15 Jahre sind vergangen. Der Fußball ist jetzt anders, das soziale Umfeld ist anders, Florentino ist auch anders, und Mourinho wird sicherlich nicht derselbe Mourinho sein, der er damals war. Also, mal sehen, was am Ende passiert.“
Als es darum ging, welche Art von Trainer Real Madrid nach Xabi Alonsos Abgang braucht, sprach sich Valdano nicht explizit für einen bestimmten Trainertyp aus.
Valdano sagte: „Florentino hat einen anderen Trainertyp gewählt. Tatsächlich gibt es im Moment nicht viele geeignete Optionen für Real Madrid; die verfügbaren Kandidaten werden immer weniger. Ich weiß nicht, welchen Sinn es für Mourinho hat, diese Verantwortung erneut zu übernehmen; nur der Verein selbst weiß es.“
Schließlich blickte Valdano kurz auf seine Zusammenarbeit mit Mourinho zurück und erklärte, dass ihre früheren Konflikte nun vergessen seien.
Valdano sagte: „Ich bin der am wenigsten nachtragende Mensch auf der Welt; Konflikte halten bei mir nicht lange an, und ich komme leicht darüber hinweg.“
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