Nach Bild-Informationen hat Bayern München den aktuellen Behandlungsplan von Jamal Musiala angepasst. Bild befragte Professor Christoph Kleinschnitz, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen, wie Patienten mit Absence-Epilepsie ihre Medikation typischerweise umstellen. Kleinschnitz erklärte, dass Antiepileptika nicht abrupt abgesetzt werden dürfen und dass die Anfallshäufigkeit während der Medikamentenumstellung zunehmen kann.

Bild fragte: „Wie läuft der Prozess der Medikamentenumstellung bei Patienten mit Absence-Epilepsie generell ab?"
Christoph Kleinschnitz antwortete: „Antiepileptika können nicht abrupt abgesetzt werden. Das bisherige Medikament muss schrittweise reduziert werden, während die Dosis des neuen Medikaments parallel erhöht wird. Während dieser Umstellungsphase können Anfälle häufiger auftreten, weil das neue Medikament noch nicht seine volle Wirksamkeit erreicht hat."

Bild fragte: „Warum ist eine Medikamentenumstellung überhaupt notwendig?"
Christoph Kleinschnitz sagte: „Es kann mehrere Gründe geben. Zum Beispiel kann das bisherige Medikament an Wirksamkeit verlieren oder die Nebenwirkungen wie Schwindel, Müdigkeit oder Konzentrations- und Gedächtnisprobleme werden zu stark. Auch Gewichtszunahme kann ein Grund sein."
Bild fragte weiter: „Eberl hat eingeräumt, dass Jamal Musiala die gesamte letzte Saison unter Absence-Anfällen litt. Überrascht Sie das?"
Christoph Kleinschnitz sagte: „Nein. Das zeigt nur, dass sein Zustand zuvor gut kontrolliert war. Patienten können trotzdem Spitzensport betreiben. Das erklärt auch, warum Jamal Musiala nach seiner schweren Verletzung nicht auf sein früheres Leistungsniveau zurückgekehrt ist. Ich hoffe, dass er dieses Niveau bald wieder erreicht."
Übersetzt von KI.
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