Laut „Football & Finance", unter Berufung auf die italienische Zeitung „La Verità", ist die San Siro Stadium S.p.A., die derzeit gemeinsam Inter Mailand und AC Mailand gehört, immer noch Eigentümerin des San-Siro-Stadions. Eine Klage, die die ursprüngliche Eigentumsübertragungsurkunde anficht, stellt nun jedoch den Verkauf des Stadions infrage. Das bedeutet, dass die beiden Vereine, bevor sie mit dem Abriss oder der Renovierung fortfahren können, möglicherweise zunächst eine wichtige Rechtsfrage klären müssen: Ob die Stadt Mailand das Recht hatte, das San Siro zu diesem Zeitpunkt zu verkaufen.

Der Bericht besagt, dass der Kern des Streits eine fünftägige Differenz ist. Die Stadt Mailand verkaufte das San Siro am 5. November 2024. Bis zum 10. November wäre der zweite Rang des Stadions seit 70 Jahren fertiggestellt gewesen und hätte damit die im italienischen „Kulturgütergesetz" festgelegte Überprüfungsfrist für öffentliche Kulturgüter erreicht.
„La Verità" behauptet, dass die streitende Partei der Ansicht ist, diese fünf Tage könnten entscheidend sein. Da die Stadt den Verkauf am 5. November abgeschlossen hat, wurde das San Siro aus der Kategorie der öffentlichen Vermögenswerte entfernt, bevor die 70-Jahres-Schwelle erreicht wurde, wodurch möglicherweise die Einleitung von Überprüfungsverfahren für öffentliche Kulturgüter vermieden wurde. Die Klageunterlagen argumentieren, dass der praktische Effekt dieser Operation darin bestand, „Verfahren zu verhindern, die einige Tage später hätten eingeleitet werden sollen".
Dieses potenzielle Risiko war nicht unbekannt. Bereits 2023 hatte das italienische Regionale Kulturerbekomitee präventiv festgestellt, dass der zweite Rang des San Siro einen „gewöhnlichen Kulturwert" besitze.
Daher reichte Rechtsanwalt Bragò, der einen Mailänder Bürger A.O. vertritt, Klage bei Gericht ein und beantragte, den Stadionverkauf wegen „Gesetzesumgehung" für ungültig zu erklären.
Der Kern der Klage ist nicht die Behauptung, dass die Unterzeichnung der Kaufurkunde durch die Stadt am 5. November 2024 an sich illegal war, sondern vielmehr die Frage, ob die Transaktion absichtlich so arrangiert wurde, dass sie abgeschlossen wurde, bevor Schutzverfahren für das Kulturerbe möglicherweise eingeleitet werden konnten, um dadurch ein Ergebnis zu erzielen, das das Gesetz ursprünglich auf andere Weise hätte verbieten können.
Die Klageschrift besagt, dass dieser Vertrag als „Mittel zur Umgehung der Anwendung von Artikel 12" verwendet worden sein könnte, wodurch das entsprechende Regime der Unveräußerlichkeit vermieden wurde.
Darüber hinaus führte der Kläger ein weiteres rechtliches Argument an: Der zweite Rang des San Siro könnte bereits 2005 als Kulturerbe geschützt gewesen sein. Damals betrug die relevante Altersgrenze 50 Jahre und wurde erst 2011 auf 70 Jahre angehoben.
Diese Klage wird gemäß Artikel 9 des italienischen „Konsolidierten Gesetzes über lokale Gebietskörperschaften" eingereicht. Gemäß dieser Bestimmung können Wähler, wenn lokale Gebietskörperschaften keine Maßnahmen zum Schutz ihrer Eigentumsrechte ergreifen, relevante Klagen im Namen der lokalen Gebietskörperschaft einreichen. Die Beschwerde weist ausdrücklich auf die „Untätigkeit der Stadt Mailand" hin.
Bragòs Anwaltsteam argumentiert, dass die Stadt Mailand vor Abschluss der Transaktion mehrfach vor rechtlichen Risiken gewarnt worden sei, den Verkauf aber dennoch fortgesetzt habe. Am 22. Oktober wurde gewarnt, dass die Planung der Eigentumsübertragung vor dem 10. November als „Umgehung von Kulturgüterschutzbeschränkungen" angesehen werden könnte; am 25. Oktober wurde um Verschiebung des Unterzeichnungstermins gebeten; am 30. Oktober wurde die Frage der früheren 50-jährigen Schutzfrist erneut aufgeworfen.
Die Stadt Mailand hat die Transaktion jedoch letztendlich wie geplant abgeschlossen.
Obwohl das Eigentum am San Siro derzeit immer noch der San Siro Stadium S.p.A. gehört, die gemeinsam Inter Mailand und AC Mailand gehört, könnten die zukünftigen Abriss-, Renovierungs- und Stadionneubaupläne der beiden Mailänder Clubs betroffen sein, wenn das Gericht letztendlich feststellt, dass die damalige Verkaufstransaktion rechtliche Mängel aufwies.
Übersetzt von KI.
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