Im kürzlich ausgetragenen Playoff-Finale der englischen National League feierte Rochdale ein mitreißendes Comeback: Die Mannschaft holte ein 2:2-Unentschieden gegen Boreham Wood auf und gewann das Elfmeterschießen mit 3:1, womit der Aufstieg in die EFL League Two perfekt war.

Rochdale zeigte in dieser Saison eine starke Leistung in der englischen National League und belegte am Ende mit beeindruckenden 106 Punkten den zweiten Tabellenplatz, was sie zu einem der Playoff-Favoriten machte. Gegen Boreham Wood gestaltete sich das Playoff-Finale jedoch alles andere als einfach. Die Atmosphäre vor dem Anpfiff war angespannt – sowohl Fans als auch Mannschaft wussten um die Tragweite des Spiels: Ein Sieg bedeutete die Rückkehr in die League Two, eine Niederlage hingegen eine weitere Saison im Non-League-Fußball.
Zu Beginn der Partie zeigte Boreham Wood großen Einsatz und Aggressivität. In der 22. Minute vollendete Matt Rush eine präzise Vorlage seines Teamkollegen Abdul Abdulmalik zur frühen Führung und brachte Rochdale damit in eine schwierige Lage. Abdulmalik selbst erhöhte in der 69. Minute auf 2:0 und schien das Finale damit vorentschieden zu haben. Auf den Rängen hielten die Rochdale-Fans den Atem an – die Hoffnungen der gesamten Saison drohten in wenigen Minuten zu zerplatzen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit fand Rochdale allmählich wieder in sein Spiel. In der 78. Minute nutzte Einwechselspieler Tyler Smith eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer und entfachte die Hoffnung neu. Als die Partie in die Schlussphase ging, versuchte Boreham Wood den Vorsprung über die Zeit zu retten, doch Rochdale bewies eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. In der 97. Minute erzielte Mani Dieseruvwe in der Nachspielzeit per Kopfball den 2:2-Ausgleich und erzwang damit die Verlängerung.
Dieses Tor sorgte innerhalb und außerhalb des Stadions für unbeschreibliche Szenen, und die Rochdale-Fans stürmten jubelnd an die Zäune der Tribüne.
Die Erinnerungen an den Herzschmerz im Playoff gegen York City waren noch frisch. Damals hatte Dieseruvwes Treffer in der 95. Minute die Fans in Ekstase versetzt, doch York City glich acht Minuten später aus und sicherte sich letztlich den Meistertitel – ein schwerer Schlag für die Rochdale-Anhänger. Nun, in diesem Moment in Wembley, erlebten sie erneut ein aufregendes Comeback aus aussichtsloser Lage.
Letztlich ging das Spiel ins Elfmeterschießen, und Rochdales 18-jähriger Torhüter Oliver Whatmuff rückte in den Mittelpunkt. Der von Manchester City ausgeliehene Schlussmann, der bereits ins National-League-Team der Saison berufen worden war, avancierte an diesem Wochenende zum Helden des Vereins. Er parierte im Elfmeterschießen zwei Strafstöße nacheinander und sicherte seiner Mannschaft so den 3:1-Sieg. Whatmuffs Nervenstärke und seine herausragenden Reflexe machten Rochdales Traum von der Rückkehr in den Profifußball wahr.
In den vergangenen zwei Wochen erlebten die Rochdale-Fans extreme emotionale Höhen und Tiefen. Zuvor hatte Dieseruvwes Tor in der 95. Minute des Spiels gegen York City dem Team zu einem dramatischen Punktgewinn verholfen, und die Fans strömten überwältigt auf den Platz, um zu feiern. Doch nur acht Minuten später glich York City aus und sicherte sich schließlich den Titel in der National League – ein Ergebnis, das die Rochdale-Fans tief traf.
Viele hatten bezweifelt, ob sich die Mannschaft von dieser Last-Minute-Enttäuschung erholen könnte, doch Rochdale ist ein Verein, der für seine Widerstandsfähigkeit bekannt ist. In der Saison 2020/21 spielte der Klub noch in der League One, ehe er nach dem Ende seiner 102-jährigen Profigeschichte in eine schwere Finanzkrise geriet und zeitweise kurz vor der Auflösung stand. Nun ist der Verein finanziell wieder auf festen Beinen, und die Mannschaft hat auf außergewöhnliche Weise den Weg zurück in die League Two gefunden – ein weiteres eindrucksvolles Kapitel in der reichen Vereinsgeschichte.
Rochdale-Trainer Jimmy McNulty sagte nach dem Spiel: „Ich glaube, dieses Ende war so vorherbestimmt. Diese Saison war unglaublich – egal ob man auf die Punkteausbeute, die Leistungen oder den Mut, den Charakter und die späten Tore der Spieler schaut: All das spiegelt unseren Teamgeist wider. Selbst als wir 0:2 zurücklagen, haben wir nie aufgehört zu glauben."
Boreham Wood-Trainer Luke Garrard sagte unter Tränen: „Wir waren so nah dran, in die EFL aufzusteigen, aber es sollte nicht sein. Ich dachte, ich liebe Wembley – aber jetzt nicht mehr so sehr. Ich war hier zweimal im Playoff-Finale und konnte nie gewinnen. Wenn ich meine Kinder anschaue, schäme ich mich fast, weil sie denken werden, dass ihr Papa versagt hat."
Übersetzt von KI.
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