Laut L'Équipe unterstützt der katarische Fußballverband Infantino weiterhin, und Nasser hat nicht die Absicht, für das Amt des FIFA-Präsidenten zu kandidieren.

Anfang August, auf dem Höhepunkt der Kontroverse, erhielt Gianni Infantino öffentliche Unterstützung vom katarischen Fußballverband. Die QFA stellte sich auf Geheiß ihrer Vorgesetzten hinter Infantino, was mit Infantinos konsequentem Schutz der Interessen Katars seit seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten im Jahr 2016 zusammenhängt.
Damals wurde Katar, das das Recht zur Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2022 gewonnen hatte, von vielen Seiten kritisiert. Es wurde der Manipulation des Bewerbungsverfahrens, der Misshandlung von Arbeitnehmern auf Stadionbaustellen und der Organisation einer umweltschädlichen und homophoben Veranstaltung beschuldigt. Infantino, der seine Familie nach Katar verlegte, verteidigte Katar gegen externe Kritik und wird nun dafür belohnt.
Als Mitglied der AFC und da die AFC Infantino nun feindlich gesinnt ist, entscheidet sich der katarische Fußballverband dennoch, ihn zu unterstützen. Berichten zufolge wird diese Haltung von Scheich Jassim bin Hamad Al Thani, dem Bruder des derzeitigen Emirs von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, gefördert. Letzterer ist ein enger Freund des FIFA-Präsidenten und hat ihn stets unterstützt.
Dies behindert auch die Möglichkeit, dass Nasser Al-Khelaifi für das Amt des FIFA-Präsidenten kandidiert. Nasser Al-Khelaifi ist Präsident von Paris Saint-Germain und Vorsitzender der European Club Association. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin, der eine enge Beziehung zu ihm hat, hoffte einst, dass Nasser Infantino herausfordern würde, und hielt ihn für den geeignetsten Gegner.
Nasser wurde in der Vergangenheit lange Zeit für Katars großzügige Investitionen in Paris Saint-Germain verspottet, hat jedoch die äußere Wahrnehmung seiner Person geändert und sich schrittweise Respekt verschafft. Er führte Paris Saint-Germain zu aufeinanderfolgenden Champions-League-Titeln und spielte eine führende Rolle in der European Club Association – dies alles machte ihn zu einer ernstzunehmenden Kraft. Wenn Nasser bereit wäre zu kandidieren, würde er mit seiner doppelten arabischen und europäischen Identität voraussichtlich alle Parteien vereinen und ein geeigneter Kandidat werden.
Nassers offizieller Rückzug aus dem Rennen brachte auch Infantino eine Erleichterung, da dieser Nasser als potenziell sehr starken Gegner betrachtete. Nassers Sprecher erklärte jedoch: „Herr Al-Khelaifi hat keine Ambitionen, Absichten oder Interessen bezüglich der Position des FIFA-Präsidenten und kümmert sich nicht um den Medienrummel darum. Stattdessen wird er weiterhin alle Institutionen des europäischen und weltweiten Fußballs umsichtig und konstruktiv unterstützen."
Dies dient auch dazu, keine Partei zu verärgern und Katars Interessen zu schützen.
Übersetzt von KI.
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