Laut Brasiliens Globo Esporte teilten die Spieler von São Paulo FC am vergangenen Donnerstag mit, dass der Verein wiederholt Gehaltszahlungen verzögert hat, was nun auch vertraglich garantierte Löhne betrifft.

Die Spielervertreter erklärten ihre Gespräche mit der Geschäftsführung und berichteten von einer „Verständigung". Sie signalisierten Bereitschaft, finanzielle Härten zu unterstützen. Allerdings teilte die Geschäftsführung den Spielern mit, dass derzeit kein Plan zur Begleichung der ausstehenden Verbindlichkeiten existiert.
São Paulo schuldet den Spielern derzeit drei Monate an Bildrechtsvergütungen für Juni, Juli und August sowie einen Monat an vertraglich garantiertem Lohn, der ursprünglich zum 8. September fällig war.
São Paulo hat auch eine im Februar unter der Verwaltung von Harry Mássis getroffene Vereinbarung nicht erfüllt, wonach rückständige Bildrechtsvergütungen für 2025 in Raten gezahlt werden sollten. Der Verein teilte die Zahlungen in zehn Raten auf, hat aber nur fünf geleistet.
Hochrangige Quellen innerhalb von São Paulo führen die Unfähigkeit zur Begleichung der ausstehenden Beträge auf interne politische Konflikte zurück. Diese Begründung gab die Geschäftsführung auch gegenüber den Spielervertretern ab.
Die Geschäftsführung begründet die Zahlungsunfähigkeit intern damit, dass die Opposition die Billigung des Ticketmaster-Vertrags im Beratungsgremium des Vereins blockiert. Der Verwaltungsrat des Vereins hatte diesen Vertrag am 19. August genehmigt.
Der Ticketmaster-Vertrag sieht eine Vorauszahlung von 110 Millionen R$ an São Paulo als Darlehen innerhalb von 45 Tagen nach Unterzeichnung vor. Der Verein wird diesen Betrag über fünf Jahre zurückzahlen, wobei die Zinsen nach dem CDI-Satz (Interbank Deposit Certificate) plus 1,99 % berechnet werden.
Übersetzt von KI.
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