Der Aufsichtsrat des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) beschloss am Freitag, seine Unterstützung für die Wiederwahl von FIFA-Präsident Gianni Infantino zurückzuziehen. Der ÖFB erklärte, diese Entscheidung beruhe auf „den Entwicklungen der letzten Wochen und Monate und den sich daraus ergebenden deutlich veränderten Rahmenbedingungen".

Österreich schließt sich damit anderen Fußballverbänden an, wie denen aus Frankreich, Italien und England, die ihre Unterstützung für Infantino bereits zuvor öffentlich entzogen hatten.
Trotz des gescheiterten WM-Investorendeals und anhaltender Kritik aus Teilen der Fußballwelt plant Infantino weiterhin, sich zur Wiederwahl zu stellen, wobei die entsprechende Wahl für März angesetzt ist. Unterdessen hatte die UEFA zuvor Vorbereitungen getroffen, um eine Strafanzeige gegen den Schweizer wegen des Verdachts der „kriminellen Misswirtschaft" einzubringen. Der ÖFB merkte an: „Diese Vorwürfe wurden bislang weder glaubwürdig erklärt noch entkräftet."
Sollte Infantino letztendlich antreten, wird erwartet, dass die UEFA einen Gegenkandidaten aufstellen wird. Josef Proll, Vorsitzender des ÖFB-Aufsichtsrats, bekräftigte, dass der ÖFB die gemeinsame Position der UEFA „unerschütterlich" unterstütze. Der ÖFB erklärte, dass ein koordiniertes Vorgehen der europäischen Fußballverbände „ein starkes Signal für sportliche Verantwortung und Solidarität" sende.
Übersetzt von KI.
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