Laut La Gazzetta dello Sport hat Inter Mailand nach der Niederlage gegen Real Madrid die Aufmerksamkeit sofort wieder auf die Liga gerichtet: Udinese und Rom könnten zwei entscheidende Stationen für das Team sein, um den Punktevorsprung weiter auszubauen.

Einige Niederlagen hinterlassen Chaos, während andere das Selbstvertrauen stärken können. Die Niederlage von Inter Mailand gegen Real Madrid fällt in die letztere Kategorie. La Gazzetta dello Sport erklärt, dass Inter Mailand zwar mit leeren Händen aus dem Bernabéu zurückkehrte, aber umso überzeugter war, dass es die Fähigkeit hat, sich mit einem der größten Favoriten der Champions League auf Augenhöhe zu messen. Chivu und der Trainerstab haben das Spiel mit den Spielern besprochen und viele positive Bestätigungen erhalten: aktives Pressing, hohe Passqualität und -kontrolle sowie ausreichend starkes Temperament auf dem Spielfeld. Es gibt noch immer Fehler, die korrigiert werden müssen, besonders solche, die in Spielen auf diesem Niveau gnadenlos bestraft würden. Doch nun ist die Aufmerksamkeit wieder voll auf die Serie A gerichtet.
Inter Mailand ist gut gestartet und möchte die kommenden Runden nutzen, um seine Tabellenführung zu festigen. Das erste Spiel ist gegen Udinese, gefolgt von einem wichtigen Spiel gegen Rom. Inter Mailand beobachtet zwar auch die Ergebnisse seiner Hauptkonkurrenten, aber Chivu möchte sich nicht auf Punkte konzentrieren: „Für mich ist jedes Spiel gleich, oder besser gesagt, es sind alle direkten Konfrontationen." Er hofft, dass das Team vermeintlich leichtere Spiele nicht unterschätzt. Das Team glaubt, dass ein neuer Sieg dem Titelverteidiger helfen wird, einen echten Vorsprung in der Saison aufzubauen.
Für das Spiel gegen Udinese könnte es einige Änderungen in der Startelf geben. Stones wird voraussichtlich starten, und Akanji hat sich ebenfalls von den jüngsten Muskelermüdungen erholt.
Die größte Frage betrifft den Angriff. Esposito, der das Bernabéu-Spiel aus taktischen Gründen verpasste, ist wieder im Rennen um einen Startplatz. Thuram hat noch nicht seine beste Form wiedererlangt, und seine Verfügbarkeit wird noch überprüft.
Josep Martínez erhält weiterhin Vertrauen. Der Fehler gegen Real Madrid hat die Torwartenhierarchie nicht verändert: Chivu betrachtet ihn immer noch als Nummer eins vor Provedel.
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