Am 12. Mai berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim News Agency, dass der iranische Fußballverband die Asian Football Confederation (AFC) formell um eine Verschiebung der Anmeldefrist für die AFC Champions League 2026-27 gebeten hat. Grund sind die Aussetzung der heimischen Liga und die starke Verdichtung des Spielplans. Die AFC lehnte diesen Antrag nach der ersten Einreichung ab. Derzeit führt die iranische Seite eine zweite Konsultationsrunde durch und wartet auf eine weitere Antwort.

Nach Berichten iranischer Sportmedien wurde die iranische Fußball-Superliga durch unerwartete Ereignisse beeinträchtigt und musste zeitweise ausgesetzt werden. Nach Entspannung der Situation und Erreichen einer Waffenstillstandsvereinbarung beschloss die Ligaleitung, die restlichen Spiele zu verschieben und die Wiederaufnahme nach der Weltmeisterschaft 2026 zu planen. Diese Anpassung minderte zwar den Sicherheits- und Organisationsdruck, störte aber den ursprünglichen Ligarhythmus und die Saisonplanung.
Eine direkte Folge der Ligaaussetzung ist die Komplikation bei der Bestimmung der Qualifikationsplätze für die AFC Champions League. Nach AFC-Regeln muss jeder Mitgliedsverband innerhalb einer vorgegebenen Frist die Liste der teilnehmenden Mannschaften einreichen, die normalerweise auf der endgültigen Ligatabelle basiert. Da die iranische Liga noch nicht abgeschlossen ist, ist unklar, wie die teilnehmenden Mannschaften fair ausgewählt werden sollen.
Der iranische Fußballverband beschloss daraufhin, die AFC offiziell um eine Verschiebung zu bitten. Nach dem ursprünglichen Plan sollte die Anmeldefrist auf September verschoben werden, damit die heimische Liga Ende Juli wieder aufgenommen und die restlichen Spiele vor Anfang September abgeschlossen werden könnten. So könnte jedes Team seine Qualifikation für die AFC Champions League nach Abschluss der Saison gemäß der Abschlusstabelle bestimmen.
Der iranische Fußballverband betonte in seinem Antrag, dass die Spielplananpassung auf höhere Gewalt zurückzuführen ist und die Ligaaussetzung keine menschliche Verzögerung darstellt. Eine Ablehnung könnte dazu führen, dass der Iran die teilnehmenden Mannschaften nicht auf Basis der vollständigen Saisonergebnisse auswählen kann, was die Fairness beeinträchtigen würde.
Die AFC lehnte den Antrag jedoch ab und wies darauf hin, dass der Spielplan der AFC Champions League Koordinierungsvereinbarungen mehrerer Länder und Regionen umfasst. Der Anmeldetermin ist ein kritischer Punkt, der auf Basis des gesamten Veranstaltungsablaufs festgelegt wurde und keinen Spielraum für wesentliche Anpassungen bietet. Der iranische Fußballverband muss die Liste innerhalb der vorgegebenen Frist einreichen.
Die AFC setzte die endgültige Frist auf Anfang Juni, spätestens 10. Juni. Der Iran muss die Bestimmung der teilnehmenden Mannschaften bis dahin abschließen. Diese Entscheidung setzt den iranischen Fußballverband unter großen Druck, da es unwahrscheinlich ist, dass die heimische Liga alle Spiele bis dahin absolviert.
Trotz der klaren Antwort der AFC gab der iranische Fußballverband nicht auf. Nach neuesten Berichten schickte die iranische Seite ein weiteres Konsultationsschreiben an die AFC mit Fragen zu technischen Details, Methoden zur Rangbestimmung unter besonderen Umständen und möglichen vorläufigen Lösungen. Die AFC hat auf diese Konsultationsrunde noch keine formelle Antwort gegeben.
Übersetzt von KI.
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