Der ehemalige argentinische Flügelspieler Maxi Rodriguez gab kürzlich der FIFA ein Interview, in dem er über seine Erinnerungen an die Weltmeisterschaft 2022 in Katar und seine Erfahrungen mit Messi sprach. Er betonte, dass Messis unermüdliche harte Arbeit und sein Drang nach historischen Leistungen entscheidend für seine anhaltend hervorragende Leistung auf internationaler Bühne waren.

Maxis und Messis Beziehung basierte nicht nur auf ihrer Zusammenarbeit auf dem Spielfeld, sondern auch auf ihren gemeinsamen Wurzeln. Beide stammten aus der Jugendakademie von Newell's Old Boys in Rosario, Argentinien, einem Verein mit langer Geschichte und tiefer Fußballtradition. In Rosario träumten unzählige Kinder schon in jungen Jahren von einer Fußballkarriere und entwickelten ihre Liebe zum Sport auf den Straßen, Plätzen und in Vereinen – dies war auch der Ausgangspunkt für Messis und Maxis Fußballkarrieren. Obwohl sie einige Jahre Altersunterschied hatten, erlebten beide den Aufstieg von der Jugendakademie bis zur A-Mannschaft. Ihre Wege an die Spitze unterschieden sich jedoch: Messi zog sehr jung nach Europa, während Maxi in Argentinien blieb, schrittweise durch die Jugendmannschaften aufstieg, sein Debüt in der A-Mannschaft gab und schließlich einer der herausragendsten Spieler des Vereins wurde.
Ihre Begegnungen in der Nationalmannschaft waren noch bemerkenswerter. Am 16. Juni 2006 gab Messi sein WM-Debüt, als er beim 6:0-Sieg gegen Serbien und Montenegro als Einwechselspieler für Maxi ins Spiel kam, der in diesem Spiel zwei Tore erzielt hatte. Maxi erinnerte sich humorvoll: „Ich mache immer den Witz, dass ich ihm die Magie weitergegeben habe, als wir uns die Hand gaben." Diese enge Interaktion auf dem Spielfeld zeigte das tiefe Verständnis und die Leidenschaft für das Spiel, die die beiden Spieler teilten.
Erfahrung aus drei Weltmeisterschaften
Maxi hat eine lange Geschichte mit der argentinischen Nationalmannschaft. Er nahm an den Weltmeisterschaften 2006, 2010 und 2014 teil, scheiterte jedes Mal beim Titelgewinn und verlor dreimal gegen Deutschland: zweimal im Viertelfinale und einmal im Finale. Seine Leistungen waren dennoch denkwürdig. Sein Tor gegen Mexiko im Achtelfinale 2006 gilt als eines der spektakulärsten Tore in der argentinischen WM-Geschichte. Fünf Jahre davor hatte er mit der Mannschaft auch die FIFA-Junioren-Weltmeisterschaft (heute U-20-Weltmeisterschaft) gewonnen, ein Erfolg, der eine solide Grundlage für seine Nationalmannschaftskarriere legte.
Der mittlerweile 45-jährige Maxi pflegt enge Beziehungen zu aktiven Spielern und kennt Cheftrainer Scaloni sehr gut. Scaloni spielte ebenfalls für Newell's Old Boys, und Maxi kämpfte an seiner Seite in der Umkleidekabine der Nationalmannschaft. Dadurch hat Maxi einzigartige Einblicke in die interne Atmosphäre und die Vorbereitungsdetails der argentinischen Mannschaft.
Erinnerungen an Maradona und Messi
Im FIFA-Interview blickte Maxi auf die Weltmeisterschaft 2010 zurück, als Maradona Trainer und Messi sein Mannschaftskamerad war. Er sagte: „Diese Erfahrung war unglaublich. Ich bin damit aufgewachsen, Maradona und seine Generation spielen zu sehen; er war mein Idol. Dann war plötzlich auch Messi in der Mannschaft – zwei der größten Spieler der Welt jeden Tag bei uns. Es fühlte sich an wie eine Filmszene. Manchmal nach dem Training blieben wir, um Freistöße zu üben, und Maradona machte mit. Ihm und Messi beim Schießen zuzusehen, war absolut atemberaubend."
Über Maradonas großen Einfluss sagte Maxi: „Obwohl er damals älter war, war seine Spielweise immer noch beeindruckend. Nach dem Training konnte er mit wenigen Schritten Tore erzielen, und die Torhüter konnten sie kaum halten. Wir saßen oft am Rande des Strafraums und sahen ihm zu, wie er Freistöße demonstrierte – es war, als würde er Messi beibringen, die Kunst des Schießens zu meistern."
Rückblick auf die Weltmeisterschaft 2022 in Katar
Als ehemaliger Spieler war Maxi während der Weltmeisterschaft 2022 als Kommentator tätig. Er sagte: „Diese Erfahrung war surreal. In der Kommentatorenkabine sitzend und das Spiel beobachtend, spürt man deutlich, was die Spieler auf dem Spielfeld fühlen. Der Druck ist immens, und wenn Erfolg kommt, werden all das Blut, der Schweiß und die Tränen augenblicklich freigesetzt – die Freude ist grenzenlos. Jede Nationalmannschaft kämpft um denselben Traum, und Details entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Diese Erfahrung war zu Tränen rührend, besonders wunderbar für Argentinier."
Für Messi füllte der Sieg in Katar die größte Lücke in seiner Karriere: die Weltmeisterschaftstrophäe. „Das war die einzige Ehre, die seiner Karriere fehlte, und es brachte die Kritiker endlich zum Schweigen", fügte Maxi hinzu.
Teamerfahrung und Ambitionen
Mannschaften mit WM-Erfahrung gehen zur Weltmeisterschaft 2026 mit einer reiferen Perspektive an. Maxi betonte: „Erfahrung lässt Spieler wissen, was das Spiel von ihnen verlangt, aber jedes Turnier ist eine neue Herausforderung. Argentinische Spieler sind extrem wettbewerbsorientiert, was eine der größten Stärken dieser Mannschaft ist. Selbst nach dem Sieg in Katar haben sie nicht nachgelassen; stattdessen werden sie ihr Bestes geben, um den Titel zu verteidigen."
Scalonis Führung hat auch das Selbstvertrauen der Mannschaft gestärkt. Maxi wies darauf hin: „Er versteht die Spieler und weiß, wie man die Umkleidekabine leitet. Taktik und Fußballverständnis allein reichen nicht aus – man muss auch die Persönlichkeit und die Bedürfnisse jedes Spielers verstehen. Er weiß, wie man Teambeziehungen pflegt, Situationen analysiert und dabei immer das kollektive Interesse im Blick behält."
Scaloni, Samuel und Pablo Aimar profitierten alle von der Kultur, die der ehemalige Jugendtrainer Pekerman etabliert hat. Diese Kultur und Disziplin legten ein solides Fundament für die argentinische Mannschaft während ihrer Jugendentwicklung. Maxi erinnerte sich: „Im blau-weißen Trikot verspürten wir bei jedem Training Stolz. Dieses Zugehörigkeitsgefühl wird von Kindheit an gepflegt, was es uns ermöglicht, in der A-Mannschaft und Nationalmannschaft konsistent zu bleiben."
Messis Motivation und Kampfgeist
Maxi abschließend: „Messi treibt sich immer weiter an, weil er einen unstillbaren Drang nach Ruhm hat. Er kämpft für sein Land und will wieder an die Spitze der Welt. Sein Antrieb ist angeboren; ohne diese Mentalität hätte er nicht erreicht, was er heute ist. Deshalb können wir die Zeit, die wir mit ihm bei der Weltmeisterschaft haben, weiterhin genießen."
Für die argentinische Mannschaft ist die Weltmeisterschaft 2026 nicht nur eine Titelverteidigung, sondern auch eine Gelegenheit, ihren Mannschaftsgeist und ihre Meisterschaftsqualität der Welt zu zeigen. Sie treffen in Gruppe J auf Algerien, Österreich und Jordanien. Spieler mit Erfahrung von der WM 2022 werden mit einer reifen Perspektive und dem Glauben an den Sieg ein neues Kapitel in der argentinischen Fußballgeschichte schreiben.
Übersetzt von KI.
Newell's Old Boys
Argentina
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