Während der Saisonvorbereitung gab Bischof der offiziellen Mitgliederzeitschrift des Bayern München, „51 Sechzger“, ein exklusives Interview, in dem er über sein Sommertraining und seine Erwartungen an die neue Saison sprach.

Ganz ehrlich, haben Sie im Urlaub den Fußball komplett gemieden? Oder blieben Sie wie andere Fans lange auf, um einige WM-Spiele zu sehen?
„Ich entspanne mich auch gerne mal und schaue keinen Fußball. Natürlich konnte ich das Fernsehen nicht ganz meiden – ich habe ein paar WM-Spiele gesehen. Ich konnte mich aber wirklich entspannen: Zuerst verbrachte ich Zeit mit Freunden, dann viel Zeit mit der Familie und meiner Freundin. Die letzten zwei, drei Wochen habe ich intensiv trainiert.“
Sie sind einer der wenigen Spieler, die die gesamte Saisonvorbereitung absolviert haben. Haben Sie sich im Urlaub schon gedacht: Das ist meine Chance?
„Ja, natürlich. Ich habe diesen langen Urlaub als Chance gesehen. Ich habe mit dem Fitnesstrainer des Bayern München einen klaren Plan erarbeitet und auch einen privaten Trainer engagiert – es war mir sehr wichtig, dass jeder seine Rolle versteht.“
Früher bedeutete Vorbereitung Langstreckenlauf und Medizinballtraining. Heutzutage ist alles wissenschaftlich berechnet. Ganz ehrlich, ist das wirklich gut so?
„Ich habe mich im Urlaub mehrmals selbst angetrieben. Diese Zeit war sehr intensiv, aber es war nicht nur hart; der Trainingsprozess war auch wissenschaftlich kontrolliert. Man braucht beides. Sich selbst herauszufordern und innere Widerstände zu überwinden, ist gut für einen.“
Sie haben die Rückennummer 8 von Leon Goretzka übernommen. Was bedeutet Ihnen das?
„Als Kind habe ich davon geträumt, die Nummer 10 zu tragen. Diese Nummer wollte ich als kleiner Junge immer haben. Jetzt spiele ich eine defensivere Rolle, da passt die Nummer 8 besser zu mir. Aus Respekt vor Leon Goretzka habe ich lange gewartet – dann habe ich zuerst mit Aleksandar Pavlović gesprochen.“
„Er ist schon länger hier und auch mein Freund, aber Aleksandar Pavlović wollte seine Nummer behalten, also habe ich beim Verein angefragt und schnell eine positive Antwort erhalten, dass ich diese Nummer tragen kann.“
Die Rückennummer 8 ist sehr bedeutsam. Ist sie Motivation oder Belastung für Sie?
„Wenn man für Bayern München spielt, steht man, egal welche Rückennummer man trägt, immer im Rampenlicht. Die Rückennummern bedeuten aber den meisten Menschen viel. Eine so bedeutsame Nummer zu tragen, fühlt sich besonders an, und das gefällt mir sehr.“
„Sie passt gut zu mir, und ich bin dankbar, dass der Verein mir diese Nummer anvertraut hat. Jetzt möchte ich weiterkommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich diese Rolle bewältigen kann, daher ist es eine Motivation! Ich freue mich darauf, die Nummer 8 zu tragen, und ich werde stolz darauf sein.“
Sabaly und Nathaniel Brown werden bald zur Mannschaft stoßen. Was halten Sie von ihrer Leistung bei der Weltmeisterschaft?
„Ich finde Brown hervorragend; er passt perfekt in unser System. Ich weiß sehr gut, wie wichtig ein Linksverteidiger ist, der oft zentral spielt und an Angriffen teilnimmt. Er ist technisch versiert, hat präzise Pässe und ist defensiv stabil.“
„Sabaly hat auch bei der Weltmeisterschaft hervorragend gespielt, aber schon davor konnte man sein Spielverständnis erkennen. Er ist ein vielseitiger Spieler und wird eine wertvolle Bereicherung für uns sein.“
Anfang August ist vollgepackt mit verschiedenen Ereignissen: zuerst der DFL-Supercup gegen Dortmund, dann das erste Ligaspiel gegen Stuttgart. Würden Sie lieber sofort in intensive Spiele einsteigen oder es etwas ruhiger angehen lassen?
„Es wird ohnehin nicht einfach für uns, und der Trainer hat dafür gesorgt, dass es so ist, daher ist es gut, dass wir sofort loslegen. Ich denke, jeder Spieler zieht es vor, zu spielen, anstatt ständig zu trainieren. Und wir spielen gleich gegen Dortmund und Stuttgart? Das finde ich super! Wir werden bereit sein.“
Die bayerischen Sommerferien beginnen im August. Wohin fuhr Ihre Familie früher normalerweise in den Urlaub?
„Als wir klein waren, fuhren wir mit zwei anderen Familien nach Kroatien in den Urlaub. Wir mieteten dort gemeinsam ein Haus, und es war eine wunderbare Zeit mit vielen schönen Erinnerungen. Später wurden Urlaube immer schwieriger, weil der Fußball schon in jungen Jahren in den Mittelpunkt unseres Lebens rückte und wir in dieser Zeit meist gar keine Freizeit hatten.“
Am 12. August gibt es auch eine partielle Sonnenfinsternis. Werden Sie dieses astronomische Phänomen beobachten?
„Ja, im Allgemeinen werde ich zusehen – obwohl ich danach vielleicht nicht sehr gut schlafen werde, das war schon immer so.“
Übersetzt von KI.
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