Laut Sport gibt es Veränderungen bei Real Madrid. Jahrzehntelang hat der Verein die Vorstellung großer Neuverpflichtungen zu einem Großereignis gemacht. Von über 50.000 Fans, die Kaká 2009 begrüßten, bis zu den rund 85.000, die wenige Tage später Cristiano Ronaldos Empfang beiwohnten, war das Santiago-Bernabéu-Stadion stets für diesen Anlass herausgeputzt. Jahre später erlebten auch Eden Hazard und in jüngster Zeit Kylian Mbappé ähnliche Zeremonien.

Doch die Situation in diesem Sommer ist völlig anders. Real Madrid hat bereits mehrere Spieler für Mourinhos Projekt verpflichtet, doch keiner von ihnen hat seine offizielle Vorstellung vor den Fans im Stadion absolviert. Cucurella, Konaté, Dumfries, Bernardo Silva, Diomande und Espiá sind bereits mit Valdebebas vertraut, haben das Training mit ihren neuen Teamkollegen aufgenommen, und einige haben sogar bereits im weißen Trikot gespielt. Ihre offizielle Vorstellung im Bernabéu steht jedoch noch aus. Diese Situation ist ungewöhnlich für Real Madrid, einen Verein, der die Präsentation neuer Verpflichtungen stets großgeschrieben hat.
Sieben Neuverpflichtungen, null Präsentationen
Der Sommer von Real Madrid begann mit der Präsidentschaftswahl. Nachdem Florentino Pérez wiedergewählt wurde, holte der Verein José Mourinho zurück. Diese Rückkehr allein hätte eine große Vorstellung gerechtfertigt. Der portugiesische Trainer wurde am 11. Juni offiziell vorgestellt, und Real Madrid begann dann mit einer tiefgreifenden Umstrukturierung seines Kaders. Anschließend kamen Bernardo Silva, Marc Cucurella, Ibrahima Konaté, Denzel Dumfries und Carlos Espiá hinzu, wobei Jan Diomande dieses Transferfenster abschloss. Diese sechs Spieler und der neue Trainer sind inzwischen Teil des alltäglichen Betriebs in Valdebebas.
Diese intensive Transferaktivität steht jedoch in starkem Kontrast zu der Tatsache, dass diese Spieler noch nicht offiziell vorgestellt wurden. Die Neuverpflichtungen wurden sukzessive bekanntgegeben und haben sich Mourinhos Trainingsystem angeschlossen, wobei einige Spieler bereits ihr Debüt im weißen Trikot gaben, aber die traditionelle Bernabéu-Vorstellung steht noch aus. Der bemerkenswerteste Fall ist Dumfries. Die Vorstellung des Niederländers war ursprünglich für den 28. Juli geplant, wurde aber wenige Tage zuvor verschoben. Seitdem haben sich alle Vorstellungsarrangements für neue Verpflichtungen verzögert.
Der Grund liegt hauptsächlich an der straffen Vorbereitung. Die vorherige Saison endete spät aufgrund internationaler Wettbewerbe, was den normalen Transfermarktrhythmus störte. Real Madrid musste auf die Rückkehr zahlreicher Spieler warten, darunter viele der Neuverpflichtungen. Darüber hinaus war der Trainingsplan der Mannschaft in diesem Sommer außergewöhnlich dicht, mit ständigen Trainingslagern, Trainingseinheiten und Freundschaftsspielen. Hinzu kommt, dass Real Madrid Vorstellungen für sieben neue Spieler arrangieren muss – eine deutlich höhere Anzahl als üblich.
Jetzt, da der Trainingsplan voranschreitet, rückt der Saisonstart näher. Real Madrid befindet sich in der letzten Phase der Saisonvorbereitung, und Mourinho kann fast den kompletten Kader einsetzen. Das erste Ligaspiel gegen Espanyol ist für den 22. August angesetzt. Die Verzögerungsgründe von vor einigen Wochen verlieren allmählich an Gewicht, da der offizielle Saisonstart näher rückt.
Bernabéu könnte eine gemeinsame Vorstellung veranstalten
Ohne individuelle Vorstellungen hat Real Madrid die Möglichkeit, eine große gemeinsame Vorstellung im Bernabéu-Stadion zu organisieren. Der Verein hat diesen Plan nicht offiziell bestätigt, aber angesichts des engen Zeitplans ist dies tatsächlich eine der Optionen, die Real Madrid in Betracht zieht. Die straffe Vorbereitung ließ keine Zeit für traditionelle Vorstellungszeremonien, weshalb der Verein einen passenden Zeitpunkt und Ort sucht, um neue Spieler den Fans gemeinsam vorzustellen.
Eine weitere Option ist die Wiederbelebung des Trofeo Santiago Bernabéu. Dieses traditionelle Turnier wurde seit 2018 aufgrund der Pandemie, des Stadionumbaus und des neuen Saisonvorbereitungsmodells nicht mehr ausgetragen. Sollte es wieder eingeführt werden, würde es eine ideale Bühne bieten, um alle Neuverpflichtungen dieses Sommers auf einmal vorzustellen. Für Real Madrid würde dies bedeuten, dass das Bernabéu zu einem historischen Ereignis zurückkehrt und den perfekten Anlass bietet, Mourinho und die neuen Spieler zu präsentieren.
Dieser Plan hat Präzedenzfälle. Real Madrid hat zuvor das Trofeo Bernabéu genutzt, um neue Verpflichtungen den Fans gemeinsam vorzustellen. Zum Beispiel plante der Verein 2011, eine Gruppenvorstellung neuer Spieler beim Bernabéu-Pokalspiel gegen Galatasaray abzuhalten.
Dieser Plan hat jedoch auch eine sehr realistische Einschränkung: den Zeitplan. Real Madrid bestreitet am Mittwoch die Trofeo Ciudad de Teruel gegen Deportivo La Coruña. Am 16. reist die Mannschaft nach Deutschland zum letzten geplanten Freundschaftsspiel gegen Schalke 04. Der offizielle Saisonstart ist am 22. gegen Espanyol. Die Zeit zwischen diesen Ereignissen ist sehr begrenzt, was sowohl die Organisation eines Turniers als auch einer Heimvorstellung erschwert.
Ein praktischerer Ansatz könnte darin bestehen, das erste Heimligaspiel zu nutzen. Das erste Heimspiel von Real Madrid in dieser Saison ist für den 26. August gegen Real Sociedad angesetzt. Dieses Spiel könnte das erste offizielle Treffen zwischen dem neuen Kader und den Heimfans sein und würde es den Neuverpflichtungen ermöglichen, ihren gemeinsamen ersten Auftritt im Bernabéu-Stadion vor den eigenen Fans zu absolvieren.
Übersetzt von KI.
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