Laut spanischen Medien COPE hat der Ceuta-Trainer José Romero nach den jüngsten groß angelegten Migrantenüberquerungen in Ceuta auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der ersten Runde der Segunda División öffentlich seine Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht und erklärt, dass die Mannschaft, wenn es nach ihm ginge, das Spiel gar nicht spielen würde.

Romero sagte: „Ich denke, der Fußball hat einen enormen Einfluss auf die Ausstrahlung, und wir müssen diese Plattform nutzen, um darüber zu sprechen, was hier geschieht.“
Romero erklärte unmissverständlich, dass „Ceuta das Spiel nicht spielen würde“, wenn die Entscheidung bei ihm läge. Er bezeichnete die aktuelle Situation als „Schande“ und kritisierte die mangelnde Aufmerksamkeit und Unterstützung für Ceuta vom spanischen Festland.
Er sagte: „Es scheint, dass sich jenseits unserer Grenzen nicht viele Leute darum kümmern, was hier geschieht. Wenn dasselbe in einer anderen Stadt passieren würde, wäre das Ausmaß der Proteste und der Solidarität sicherlich viel größer.“
Romero ist auch der Meinung, dass der gegenwärtigen Notlage Ceutas und seiner Bewohner von außen nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird. Er warnte: „Wenn sie die Stimmen der Demonstration vom Sonntag nicht hören, dann werden wir andere Maßnahmen ergreifen müssen, damit sie uns hören.“
Tatsächlich hatte Romero bereits nach dem Vorfall, bei dem eine große Zahl von Migranten über die Grenze von Ceuta in das Gebiet gelangte, öffentliche Erklärungen abgegeben. Stunden nach dem Vorfall postete er ein Foto von Ceuta in seinen persönlichen sozialen Medien mit der Überschrift: „Ceuta ist unantastbar, Ceuta verdient Respekt.“

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