Laut 'Sport' bleibt die Transfersaga um Alvarez ungelöst, und die Möglichkeit, dass er sich dem FC Barcelona anschließt, ist noch offen. Der ehemalige FC Barcelona-Manager Toni Freixa hat erneut vorgeschlagen, die Angelegenheit vor Gericht zu bringen. Er erklärte, dass die Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro in Alvarez' Vertrag überhöht sein könnte, und dass Atlético Madrid seine Macht missbraucht.

Der Anwalt ist der Meinung, dass Atlético Madrid diese Klausel eher dazu benutzt, um den Stürmer daran zu hindern, sich dem FC Barcelona anzuschließen, als dass die Zahl wirklich den Marktwert des Spielers widerspiegelt: "Was Atlético Madrid jetzt tut, ist, sich an eine Klausel von 500 Millionen Euro zu klammern. Jeder weiß, dass dies nicht der Marktwert des Spielers ist, und der einzige Grund ist, dass sie ihn nicht an den FC Barcelona verkaufen wollen."
Der ehemalige FC Barcelona-Manager ist der Meinung, dass diese Praxis einen Machtmissbrauch darstellen könnte, da er argumentiert, dass Klauseln nicht dazu verwendet werden sollten, einen Spieler daran zu hindern, seine Karriere bei einem anderen Verein fortzusetzen, wenn eine angemessene finanzielle Entschädigung angeboten wird: "Diese Aktion von Atlético Madrid ist ein Machtmissbrauch, und Macht hat ihre Grenzen."
Seine Idee ist, dass ein Richter einen angemessenen Betrag festlegt, der es Alvarez ermöglichen würde, Atlético Madrid zu verlassen, unter Berücksichtigung des Marktwerts des Stürmers, der Investition von Atlético Madrid und der Erwartungen des Vereins an ihn: "Was Atlético Madrid jetzt tut, ist, Julian Alvarez daran zu hindern, sein Recht auf professionelle Arbeit bei einem anderen Verein auszuüben, solange Atlético Madrid entschädigt wird."
Das Problem ist, dass der Gang vor Gericht die Situation von Alvarez kurzfristig nicht lösen kann. Freixa gab zu, dass solche Verfahren zeitaufwendig sind und das Ergebnis zu spät kommen könnte, um die unmittelbare Zukunft des Spielers zu beeinflussen: "Wenn Julian wirklich wagt, dies zu tun, wird er wissen, dass es in diesem Transferfenster keine Entscheidung geben wird, und höchstwahrscheinlich auch im nächsten Fenster keine endgültige Entscheidung."

Unterdessen ist Freixa sicher, dass der FC Barcelona einen Stürmer verpflichten wird, unabhängig davon, ob Alvarez letztendlich kommt. Auf die direkte Frage, ob er zuversichtlich sei, dass der Verein einen Mittelstürmer verpflichten würde, antwortete er unmissverständlich: "Ja, absolut."
Bezüglich des argentinischen Stürmers gab er zu, dass Flick ihn sehr mag und hofft, dass das Geschäft eine Chance hat, sich zu verwirklichen, betonte aber auch, dass der FC Barcelona andere Optionen hat: "Ich hoffe, das wird wahr, aber ich habe immer gesagt, wenn nicht, dann haben wir jemand anderen."
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