Am 21. August bewertete Sky Deutschland die Leistung von Borussia Dortmund auf dem diesjährigen Transfermarkt und die technischen Eigenschaften jedes neuen Spielers, der zum Team stieß.

Nach der Verpflichtung von Kostas Karetsas erwarb Borussia Dortmund auch zwei Mittelfeldspieler: Giannis Konstantelias und Joey Veerman. Durch die verstärkte Konkurrenz im Mittelfeld des Teams könnte die Spielzeit einiger etablierter Spieler beeinträchtigt werden.
Die intensiven Transferaktivitäten von Borussia Dortmund haben die Mittelfeldkonfiguration des Teams gestärkt und den internen Wettbewerb weiter verschärft.
Nach Karetsas verpflichtete Borussia Dortmund einen weiteren mit Spannung erwarteten griechischen Nationalspieler: Konstantelias. Der 23-jährige Konstantelias kann sowohl als Flügelspieler als auch als offensiver Mittelfeldspieler eingesetzt werden. In der vergangenen Saison bestritt er 40 offizielle Spiele für PAOK Thessaloniki und erzielte 14 Tore mit 9 Vorlagen.
Konstantelias ähnelt Reus in mancher Hinsicht
Im Sky Sport Podcast „Auffe Süd" analysierten die Journalisten Patrick Berger und Marlon Irlbacher die Eigenschaften von Konstantelias und Veerman und diskutierten den starken Wettbewerb im Mittelfeld von Borussia Dortmund für die neue Saison.
Nach ihrer Ansicht ist Konstantelias ein Spieler mit sehr ausgeprägten technischen Fähigkeiten. Berger sagte: „Borussia Dortmund hatte seit Jadon Sancho keinen solchen Spieler mehr. Seine Dribbelfähigkeit ist ausgezeichnet, er kann häufig in den Strafraum eindringen, und seine Passspiel ist ebenfalls sehr gut, aber seine Geschwindigkeit ist nicht besonders hoch."
Irlbacher glaubt, dass einige von Konstantelias' Bewegungen im Spiel „etwas an Marco Reus erinnern." Er erklärte auch, dass dies eine „sehr kreative Verpflichtung ist, die an den Transferstil aus der Zeit erinnert, als Michael Zorc Sportdirektor war."
Berger stimmte zu: „Das ist eine mutige Verpflichtung, und Borussia Dortmund hat seinen Mut bewiesen."
Neben den beiden griechischen Spielern ist Joey Veerman ein weiterer wichtiger Spieler, den Borussia Dortmund verpflichtet hat. Berger nannte diesen niederländischen Mittelfeldspieler „Pascal Groß 2.0."
Experten von Borussia Dortmund sagten, dass Veerman ein „Sechser mit ausgezeichneter Ballkontrolle ist, der tiefer spielt" und die organisatorischen Aufgaben im Mittelfeld des Teams übernehmen kann. Darüber hinaus verfügt dieser 27-jährige niederländische Spieler über gute Passfähigkeiten, eine ausgezeichnete Standardsituationstechnik und einen gefährlichen Fernschuss.
Während seiner Zeit bei PSV Eindhoven trug Veerman in 198 Spielen 31 Tore und 67 Vorlagen bei und zeigte damit beachtliche Offensivkraft.
Felix Nmechas Position ist relativ gesichert
Die Verpflichtung von Veerman, Karetsas und Konstantelias durch Borussia Dortmund wird als Versuch gesehen, die Fähigkeit des Teams zu verbessern, gegen hohes Pressing und kompakte Verteidigungen zu bestehen. In der Vergangenheit hatte Borussia Dortmund oft Schwierigkeiten gegen solche Gegner.
Nun hat Cheftrainer Edin Terzic deutlich mehr Optionen. Es stellt sich die Frage: Neben Felix Nmecha, der sich seinen Platz weitgehend gesichert hat, wen wird Terzic wählen? Und welche Spieler könnten in diesem Wettbewerb zu „Opfern" werden?
Marcel Sabitzer und Carney Chukwuemeka unter Druck
Sky Sport glaubt, dass Marcel Sabitzers Chancen auf nennenswerte Spielzeit in der neuen Saison begrenzt sein könnten.
Irlbacher erklärte deutlich: „Ich glaube nicht, dass Marcel Sabitzer noch viel Spielzeit bekommen wird." Seiner Meinung nach könnte Veermans Ankunft sogar ein Signal an den österreichischen Mittelfeldspieler senden: „Wenn Sie ein passendes Angebot erhalten, sollten Sie vielleicht einen erneuten Abschied in Betracht ziehen."
Für Carney Chukwuemeka ist die Situation ähnlich ungünstig. Mit der Ankunft von drei neuen Spielern hat sich der Wettbewerb im Mittelfeld von Borussia Dortmund weiter verschärft, und seine Spielmöglichkeiten werden zwangsläufig beeinträchtigt.
Bei Jude Bellingham ist die Situation etwas anders. Obwohl er sich nach einer wechselhaften Debütsaison kürzlich erheblich verbessert hat, glaubt Sky Sport, dass der englische Mittelfeldspieler sich weiterhin kontinuierlich beweisen muss und sich nicht allein auf kurzfristige Leistungen verlassen kann.
Borussia Dortmund hat kürzlich innerhalb von nur zwei Tagen drei Neuverpflichtungen getätigt, und mit dem vergrößerten Kader könnte der Verein auch einigen etablierten Spielern erlauben, zu gehen, wenn passende Angebote eingehen.
Mit anderen Worten: Das Mittelfeld von Borussia Dortmund ist in eine Phase von „zu vielen Mönchen und zu wenig Brei" eingetreten. Die Ankunft von Karetsas, Konstantelias und Veerman hat nicht nur die Kadertiefe des Teams gestärkt, sondern auch den Wettbewerbsdruck auf Spieler wie Marcel Sabitzer und Carney Chukwuemeka erhöht.
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