Berichten der La Gazzetta dello Sport zufolge wurde der 16-jährige Leonardo Bove am Samstag in eine Loge eingeladen, um das erste Saisonspiel von Inter Mailand gegen Monza zu verfolgen. Der junge Mann erlitt im Januar letzten Jahres bei dem Brand in Crans Montana Verbrennungen dritten Grades an 50 % seines Körpers. Diese Einladung gab ihm das Gefühl, „wiedergeboren" zu sein.

Dies war die bewegendste Geschichte des Tages. Am Samstag, beim ersten Serie-A-Spiel von Inter Mailand gegen Monza, empfing das San Siro einen besonderen Gast: den 16-jährigen Leonardo Bove. Dieser junge Mann, der Fußball und Inter Mailand liebt, war einer der 115 Verletzten des Brandes in Crans Montana. Bei diesem Silvesterbrand kamen 41 Menschen ums Leben.
Leo erlitt Verbrennungen an 50 % seines Körpers. Nach dem Brand war er 48 Stunden lang unauffindbar. Schließlich identifizierte ihn die Polizei durch DNA-Tests. Er wurde dann sechs Monate lang im Krankenhaus behandelt, bis zu seiner Entlassung am 18. Juli letzten Jahres.
„Sie spendeten mir Trost."

Während seiner Genesung gaben ihm seine Liebe zum Fußball und zu Inter Mailand enormen Halt. In einem Interview mit La Gazzetta dello Sport sagte er: „Sie haben mich getröstet und mir nie die Hoffnung genommen. (...) Die Mannschaft im Fernsehen spielen zu sehen, ließ mich für eine Weile andere Dinge vergessen. Während dieser langen und schwierigen Tage konnte ich mindestens zwei Stunden lang lächeln, trotz großer Angst, denn manche Spiele bereiteten mir große Schmerzen."
Er fügte hinzu: „Im Krankenhaus habe ich jedes Spiel verfolgt, ohne Ausnahme, und mein Vater war immer an meiner Seite. Stellen Sie sich vor, als Zirkzee das 3:2-Tor gegen Juventus schoss, stürmten die Krankenschwestern in mein Zimmer und fragten, was passiert sei. Sie waren besorgt und mussten mir Medikamente geben... Nichts Ernstes, ich war einfach nur überglücklich."
Ein Erlebnis, das ein Gefühl der „Wiedergeburt" hervorrief
Während seines langen Krankenhausaufenthalts freute er sich über Besuche einer Delegation von Inter-Spielern und des Vizepräsidenten des Klubs, Javier Zanetti. Bei einem dieser Besuche versprach der ehemalige argentinische Nationalspieler, ihn zu einem Spiel ins San Siro einzuladen. Nun wurde dieses Versprechen erfüllt.
Am Spieltag saß er mit seinem Vater und Großvater in einer Loge und erlebte, wie seine liebste Mannschaft Monza mit 4:1 besiegte und somit gut in die neue Saison startete. Der junge Mann konnte seine Freude in einem Interview mit italienischen Medien nicht verbergen: „Es ist unbeschreibliches Glück, eine Wiedergeburt. Nachdem ich monatelang in einem Krankenhauszimmer eingesperrt war, habe ich einen Teil meines Alltags zurückgewonnen, was mir das Gefühl gibt, wirklich wieder normal zu sein, endlich wieder so wie früher. Ich bin früher oft ins Stadion gegangen, um Spiele zu sehen, denn meine Familie väterlicherseits und mütterlicherseits sind Inter-Fans und meine Mutter hat immer die Karten gekauft." Während des Spiels erschien Leo auch auf der Großleinwand des Stadions. Er lächelte und sagte: „Es fühlte sich an, als wäre ich in einem Freizeitpark."
Vor der Tragödie in Crans Montana spielte Leo für den Verein Scaligni in Mailand. Er erklärte entschieden: „Ich werde wieder Fußball spielen." Auch die Ärzte ermutigen ihn zur Rückkehr auf den Platz, und seine Teamkollegen sehnen sich nach seiner Rückkehr.
Übersetzt von KI.
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